Das neue iPhone 3G S

09/06/2009 um 13:36 | Veröffentlicht in Apple, Geräte, Iphone, Markt, T-Mobile | Hinterlasse einen Kommentar
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Mit Spannung war es erwartet worden, gestern wurde es in San Francisco zum Auftakt der Entwickler-Konferenz WWDC vorgestellt und heute steht es überall zu lesen: Das neue iPhone sieht aus wie das alte und heißt auch fast so, aber es trägt nun ein S im Namen, dass  für „Speed“ steht. Denn nun sollen laut Apple alle Anwendungen doppelt so schnell laufen, wie bisher. Der Akku hält jetzt länger und nach wie vor gibt es schnelles Mobiles Internet: UMTS mit HSDPA Phase III.

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Aktuell: Pressemitteilung der Telekom zum Netzausfall bei T-Mobile

21/04/2009 um 22:45 | Veröffentlicht in Aussenwelt, T-Mobile, Telekom | 1 Kommentar
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370253_r_by_mad-max_pixeliode„Ursache für den Netzwerkausfall bei T-Mobile erkannt

T-Mobile hatte heute einen bundesweiten Ausfall im Mobilfunknetz. Betroffen waren Sprach- und SMS-Dienste.

Die Ursache der heutigen Störung im Mobilfunkbetrieb von T-Mobile ist erkannt. Grund war ein Softwarefehler im sogenannten Home Location Register (HLR). Das HLR ist dafür verantwortlich, eine Verbindung zwischen Mobilfunkstation und der zugehörigen Mobilfunknummer herzustellen.

Nach einem Zurücksetzen des Systems sind seit ca. 19:00 Uhr die ersten Teile des Netzes wieder verfügbar. Das kann vereinzelt zu einer Überlast im Netz führen. Wir gehen davon aus, dass es noch einige Stunden dauern kann, Continue Reading Aktuell: Pressemitteilung der Telekom zum Netzausfall bei T-Mobile…

Auch unfreiwillige Benachrichtigungs-Sms verursachen Kosten

23/10/2008 um 13:19 | Veröffentlicht in Aussenwelt, E-Plus, Markt, O2, T-Mobile, Vodafone | Hinterlasse einen Kommentar

Ein interessanter Artikel auf Spiegel online beschäftigt sich mit der Frage, wer für Anrufbenachrichtigungs-Sms bezahlt. Gemeint sind die Ansagen, die bei abgeschalteter Mailbox bei vergeblichen Anrufen in das Ohr des frustrierten Anrufers gesprochen werden: „Der Angerufene wird per Sms über ihren Anruf informiert“. Die daraufhin versandte Sms bezahlt – mit Ausnahme von Eplus, dort ist sie kostenfrei – der Anrufer. Worüber auch dann nicht informiert wird, wenn er per Knopfdruck entscheiden kann, ob diese Sms versandt werden soll oder nicht. Komfortdienstansage nennt sich das Ganze.
Das Ministerium für Verbaucherschutz rät in solchen Fällen, sich auf ein Urteil aus dem Jahr 2006 zu berufen, nach dem eine Verbindung, die nicht zustande kommt, auch keine Kosten verursachen dürfe, und das Geld jeweils zurück zu fordern. Was, verglichen mit den abgebuchten Centbeträgen, viel Arbeit macht und deswegen wohl den wenigsten Kunden einfallen wird. Und das wiederum summiert sich für die Mobilfunkkonzerne zu einer hübschen, wenn auch halb legal erzielten, Gewinnsumme.

Foto: Niels Timmer

yigg it

Lauter Testsieger

10/10/2008 um 15:04 | Veröffentlicht in E-Plus, Markt, O2, T-Mobile, Vodafone | Hinterlasse einen Kommentar

Die Zeitschrift Connect hat die vier großen Netzbetreiber einem alljährlichen Check unterzogen: Gemessen wurde die Sprachqualität, die Netzabdeckung, aber auch der mobile Datenverkehr sowohl in der Stadt als auch in ländlichen Gebieten. Das Ergebnis ist ein Kopf-an-Kopf rennen von T-mobile mit Vodafone. Beide Betreiber liegen gleich auf, was die Sprachqualität und die Netzabdeckung angeht, Vodafone hat einzig in ICE-Waggons die Nase vorn. Beim Datenverkehr siegt T-mobile in den Städten, Vodafone auf dem Land, außerdem ist T-mobile tendenziell besser beim Upload von großen Dateien, Vodafone beim Download. O2 sackt Kritik ein, was die Verbindungen angeht: Zuviele Gesprächsabbrüche, zuviel Unverständliches. Beim Datenverkehr allerdings bewegt sie das Netzt laut des Tests auf die Qualität von T-mobile und O2 zu. Bei Eplus ist es umgekehrt: Die Sprachqualität ist gut, beim Datenverkehr hapert es noch. Allerdings hofft connect auf die Netzausbauaktivitäten des neuen E-Plus-Technik-Chefs Rafael Markiewitz und lobt die günstigen Preise des Anbieters. Wie der test durchgeführt wurde und wie die Ergebnisse im Detail waren, steht hier. yigg it

Foto: www.1stclasswebsites.com

T-Mobile hat umgebaut…

09/05/2008 um 18:28 | Veröffentlicht in T-Mobile | Hinterlasse einen Kommentar

… und bietet nach bundesweiter Modernisierung der Technik EDGE jetzt flächendeckend in ganz Deutschland an – auch in Sachsen: Mit dem Anschluss der Landkreise Bautzen, Kamenz, Löbau-Zittau, im Niederschlesischen Oberlausitzkreis und der Stadt Hoyerswerda wurden die Arbeiten abgeschlossen.

An bundesweit über 20.000 Mobilfunkstationen wurde die Systemtechnik gewechselt. T-Mobile errichtete innerhalb eines Jahres ein hochmodernes GSM-Mobilfunknetz für seine Kunden. Die neue Systemtechnik soll die Sprachqualität verbessern und Kosten einsparen. Darüber hinaus ist T-Mobile ab sofort in der Lage, EDGE flächendeckend anzubieten. Dadurch können E-Mails, Bilder und Musik in hoher Geschwindigkeit überall mit dem Handy versandt werden. Frequenz und Feldstärke der Anlagen bleiben gleich. Neue Standorte werden nicht benötigt.

EDGE – Enhanced Data Rates for GSM Evolution – bezeichnet eine Technik zur Erhöhung der Datenrate in GSM-Mobilfunknetzen durch Einführung eines zusätzlichen Modulationsverfahrens. T-Mobile hat angeblich wegen seines EDGE-Ausbaus den Zuschlag für den deutschen Vertrieb des iPhone erhalten haben. Auch Vodafone und O2 planen, EDGE in ihren Netzen anzubieten.

Für die Systemtechnik waren Alcatel-Lucent und Ericsson die Lieferanten. „Der Systemtechniktausch bei einem Mobilfunknetz im Livebetrieb gleicht einer Operation am offenen Herzen“, sagt Günther Ottendorfer, Geschäftsführer Technik T-Mobile Deutschland GmbH. „Wir haben hier Neuland betreten.“.

„Mit den Funksystemen von Alcatel-Lucent konnte T-Mobile nicht nur zügig EDGE einführen, sondern die Dienstequalität im ganzen Netz deutlich verbessern und den Stromverbrauch um 30-40 % senken. Außerdem sind unsere GSM/EDGE Multi-Standard-Basisstationen schon für ein reibungsloses und kostengünstiges Upgrade auf die nächste Mobilfunkgeneration vorbereitet“, sagt Alf Henryk Wulf, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, Alcatel-Lucent Deutschland AG.

Der Mobilfunkstandard EDGE erlaubt Downloadraten von bis zu 220 kbit/s (Upload: 110 kbit/s). Das entspricht etwa der vierfachen Geschwindigkeit eines einfachen ISDN-Anschlusses.

Vorraussetzung für den Breitband-Zugriff aufs Internet per Handy, Smartphone, Laptop und stationäre PCs ist die „web ’n‘ walk“-Karte. ausgestattet sind. Passende Geräte und Tarife für die Nutzung des mobilen Internets bietet T-Mobile für Privat- und Geschäftskunden an.

Parallel zu Weiterentwicklung des GSM-Netzes betreibt T-Mobile den Ausbau der Netzinfrastrukturen für UMTS/HSPA und W-LAN.

http://www.t-mobile.de/netzabdeckung.

Foto: t-mobile

RIM – Keiner wächst schneller

27/04/2008 um 18:45 | Veröffentlicht in Markt, RIM, T-Mobile | Hinterlasse einen Kommentar

Der kanadische Blackberry-Hersteller Research in Motion belegt zwar keinen der allersersten Plätze der Studie, mit der das Marktforschungsunternehmen Millward Brown die Markenwerte der Weltkonzerne einstufte – doch RIM belegt mit den Blackberry immerhin Rang 51. Der Studie zufolge ist es aber der Markenwert des Smartphones, das die höchste Wertsteigerung binnen eines Jahres verzeichnen kann – der Wert konnte isch annähernd verfünffachen und steigt um 390 Prozent auf 13,7 Mrd. Dollar.

Der Studie zufolge ist Google mit einem Wert von 54,5 Mrd. Euro die wertvollste Marke der Welt – auch immerhin ein plus von 30 Prozent zum Vorjahr. Die wertvollste deutsche Marke ist BMW auf Rang 17 mit 28 Mrd. Dollar (plus neun Prozent).

Generell zeige das Ranking, dass Marken als Wachstumsfaktor für Konzerne immer wichtiger und wertvoller würden: Unternehmen mit Marken in den Top 100 schnitten deutlich besser ab als der Aktienmarkt allgemein. Für die Studie kombinierte Millward Brown öffentliche Finanzdaten mit Verbraucheraussagen. Weltweit wurden über eine Million Verbraucher zu rund 50 000 Marken befragt.

Die Top 5 der wertvollsten Marken ist identisch mit dem Vorjahr. Den zweiten Platz belegte der US-Mischkonzern General Electric (GE) mit einem Markenwert von knapp 71,4 Mrd. Dollar (plus 15 Prozent). Auf Platz drei ist Microsoft mit 70,9 Mrd. Dollar (plus 29 Prozent), Platz 4 Coca-Cola und Platz 5 China Mobile.

Neun deutsche Unternehmen sind unter den Top 100. BMW auf Rang 17 mit 28 Mrd. Dollar (plus neun Prozent), Porsche auf Rang 28 (21,7 Mrd. Dollar/plus 62 Prozent), direkt vor SAP (21,67 Mrd./plus 20 Prozent). Mercedes auf Platz 36 mit 18 Mrd. Dollar. (1 Prozent plus). Außerdem dabei sind Deutsche Bank (42. Platz), Siemens (47.), T-Mobile (83.), Esprit (90.) und VW (96.).

Auch T-Mobile senkt Roaming-Kosten

15/02/2008 um 00:52 | Veröffentlicht in Markt, Messe, Roaming, T-Mobile | Hinterlasse einen Kommentar

Auf dem Mobile World Congress in Barcelona kündigt auch T-Mobile an, die Roaming-Preise zu senken. Allerdings wird der angekündigte Tarif wesentlich teurer als die von Eplus und Konsorten angekündigten Preise: Bei T-Mobile kostet der grenzüberschreitende Datenabruf 2 Euro pro Megabyte. Laut T-Mobile ist das ein „ein besonders attraktiver Preis für alle, die nur gelegentlich mit dem Handy im Ausland surfen wollen (…), ideal, um aktuelle Informationen aus dem web’n’walk-Portal oder die neuesten E-Mails abzurufen“. Dafür gilt der Preis unabhängig vom Anbieter, so dass man nicht versehentlich im falschen Netz unterwegs sein kann und am Ende eine überraschend hohe Rechnung ins Haus steht.

T-Mobile bietet auch Roaming-Dienste speziell für Vielnutzer, die ein größeres Datenvolumen brauchen. Mit dem T-Mobile Tagespass für nur 15 Euro können die Kunden ein Übertragungsvolumen von 50 Megabyte kaufen.

Mobiltelefonieren wird bald billiger…

03/12/2007 um 20:28 | Veröffentlicht in E-Plus, Markt, O2, T-Mobile, Vodafone | Hinterlasse einen Kommentar

…das ist zumindest die Hoffnung, die man bei der Bundesnetzagentur hegte, als man am vergangenen Wochenende den vier deutschen Netzbetreibern T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2 eine Preissenkung für die Durchleitung von Gesprächen verordnete. Um 10 bis 11 Prozent sinken die Gebühren, was in Cent umgerechnet bedeutet:
T-Mobile und Vodafone können im D-Netz künftig nur noch 7,92 Cent pro Gesprächsminute an Terminierungsentgelten verlangen. Bisher lagen die Entgelte bei 8,78 Cent pro Minute. E-Plus und O2 im E-Netz müssen sich mit 8,8 Cent pro Minute anstatt bisher 9,94 Cent pro Minute zufrieden geben.
Die Bundesnetzagentur hofft, dass die Kostensenkungen an den Endverbraucher weitergegeben werden. Die neue Regelung ist vorerst befristet bis zum Frühjahr 2009. Anstoss zu der Entscheidung war, dass offenbar erstmals einer der Netzbetreiber seine tatsächlichen Kosten für die Durchleitung von Gesprächen offen gelegt hatte – bisher orientierte sich die Bundesagentur an internationalen Tarifvergleichen.

Die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen, kurz Bundesnetzagentur (BNetzA), ist eine obere deutsche Bundesbehörde (Regulierungsbehörde). Ihre Aufgaben bestehen aus der Aufrechterhaltung und der Förderung des Wettbewerbs in so genannten Netzmärkten.

Die Macht über das gesprochene Wort – Ergebnisse der Voicedays 2007

27/11/2007 um 17:21 | Veröffentlicht in Forschung, Messe, T-Mobile | Hinterlasse einen Kommentar

Die Stimme wird zum wichtigsten Interaktionstool der Zukunft. Davon ist Trendforscher Norbert Bolz von der Technischen Universität Berlin, überzeugt. „Alle Utopien gehen seit Jahrzehnten in diese Richtung, weil damit ja auch gesagt wird, dass jeder mit der Grundausstattung seiner Menschlichkeit, dem Vermögen, seine Stimme zu erheben, zu fragen und zu antworten, mit den komplexesten Formen von Technologie umgehen könnte“, sagte der Medien- und Kommunikationswissenschaftler bei den diesjährigen Bonner Voice Days. Der jährliche Fachkongress nähert sich dem Thema der stimmlichen Kommunikation aus technologischer Sicht und prämiert diverse automatisierte Verfahren zur Stimmerkennung. Erkenntnisse der Sozialforschung fließen also ein, wenn per Telefon statt Tastatur Daten erfasst werden. Was mit Serviceorientierung und Massenkompatibilität begründet wird, klingt bisweilen in seiner effizienten Analyse des stimmlichen Ausdrucks doch recht gruselig.

Für Norbert Bolz ist die Bedeutung der Stimme längst definiert: „Wenn Sie auf Ihr Auto zugehen und können es öffnen und starten, indem Sie es ansprechen, das lässt sich niemals überbieten“, erläutert er einen alten Traum der Zivilisation. Heute wolle jeder Mensch als Individuum wahrgenommen werden. „Das individuellste, was es gibt, ist die eigene Stimme, das sich selber Verlautbaren, und das trifft natürlich auf die logische Unmöglichkeit, dass man Millionen und Abermillionen Kunden individuell behandelt“, so Bolz. Die Lösung für dieses Problem könne nur Automatisierung heißen, „weil Millionen von Verbrauchern als Einzelne behandelt werden wollen, auf der anderen Seite aber diesen Millionen keine entsprechende Anzahl von Kommunikationspartnern gegenübergestellt werden kann.“ Voice werde auch im Self Service die entscheidende Rolle spielen. „Wir haben eine viel elaboriertere Vorstellung von Service, da wir nämlich sagen, dass wir Leistungen, die wir mit geringem Aufwand und großer Effektivität selber erledigen können, auch selber erledigen.“ Als Beispiel führte er die Menge von E-Mails an, bei denen viele Chefs schon dazu übergegangen sind, diese selbst zu bearbeiten. Zeit- oder kostenaufwändige Dienstleistungen würden dagegen eingekauft.

„Künftig werden wir weitere Bereiche sehen, in denen sich die Sprachlösungen durchsetzen. Der Grund liegt darin, dass der Sprachcomputer rund um die Uhr erreichbar ist. Die Unternehmen können damit Standardprozesse an das Sprachdialogsystem übergeben und Mitarbeiter für beratungsintensivere Tätigkeiten freischaufeln“, bestätigt Lupo Pape, Geschäftsführer des Berliner Unternehmens http://www.semanticedge.de. Es würden schrittweise neue Systeme in verschiedenen Branchen an den Markt kommen, die neue Qualitätskriterien erfüllen, aber eben auch die entsprechende Technologie haben, um das überhaupt leisten zu können. Entscheidend werde der Anrufer oder der Nutzer selbst sein, der mit dem System umgehen muss.

Sprachverarbeitende Technologie, davon ist auch Norbert Bolz überzeugt, werde in der Servicegesellschaft eine noch größere Rolle spielen, auch wenn der Voice Self Service dem Kunden eine andere emotionale Einstellung abverlange als der Internet Self Service, wo man genau wisse, dass man mit einem Programm im Dialog stehe. Beim Umgang mit Voice sei die Möglichkeit eines Fehlschlages viel größer, weil die Gefühlskomponente so stark sei wie bei keiner anderen Interaktionsform. Nichts anderes simuliere die menschliche Interaktion so sehr wie das ‚gesprochene’ Wort, so der Forscher. „Ich persönlich kenne überhaupt keinen Zukunftsforscher oder Technologen, der Zukunftsszenarien entwickelt und nicht davon ausgehen würde, dass die Stimme letztlich das ultimative Interface ist“, sagte Bolz in Bonn. „Es ist abzusehen, dass Unternehmen, die für Kommunikationsprobleme die größte Sensibilität haben, im 21. Jahrhundert am erfolgreichsten wirtschaften werden.“

Getreu diesen Erkenntnissen wurden während der Bonner Voice Days Preise verliehen beispielsweise für OrangeLine – das automatische Hotelbuchungssystem von OrangeWings und für die Online-Statistik im T-Mobile Sprachportal Kundenservice, die Dinge wie Gefühlszustand und Alter automatisch erkennen kann.

Gewaltfreie Handys

17/10/2007 um 23:48 | Veröffentlicht in Aussenwelt, E-Plus, O2, T-Mobile, Vodafone | Hinterlasse einen Kommentar

Bundesweite freiwillige Selbstverpflichtung von Mobilfunkunternehmen zu mehr Prävention und Jugendschutz in Mainz vorgestellt

Die führenden Mobilfunkunternehmen in Deutschland haben eine freiwillige Selbstverpflichtung zu mehr Jugendschutz im Mobilfunkbereich unterzeichnet.

Die Technik der heutigen Handys ermöglicht es unter anderem Nutzerinnen und Nutzern, Videosequenzen – beispielsweise auch mit Gewaltszenen – von Handy zu Handy zu tauschen und eigene gewalttätige Übergriffe auf andere Jugendliche mit dem Handy zunächst zu filmen und anschließend die Daten zu versenden (bekannt unter dem Schlagwort „Happy Slapping“ – „Fröhliches Schlagen“). Dies erfolge auch im schulischen Umfeld, betonte die Bildungs- und Jugendstaatssekretärin Vera Reiß.

Die Selbstverpflichtung beinhaltet in erster Linie präventive Schritte und wurde durch die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia (FSM) gemeinsam mit den Mobilfunkunternehmen Debitel, E-Plus, Mobilcom, O2, Talkline, T-Mobile und Vodafone entwickelt. Zum vereinbarten Maßnahmenpaket gehört als Schwerpunkt im präventiven Bereich die Einrichtung einer gemeinsamen und kostenlosen Informationshotline aller Unternehmen mit wichtigen Jugendschutz-Ratschlägen und Informationen für Eltern zum Thema Handy, deren Nummer auf den Zugangskarten (SIM-Card) der Handys voreingestellt ist. Darüber hinaus erklären die Mobilfunkunternehmen ausdrücklich ihre Absicht, ihr Beratungsangebot zum Jugendschutz bei Handyverträgen, die die Eltern für ihre Kinder abschließen, weiter auszubauen. Unter Federführung der FSM wird auch ein zentrales Internetberatungsportal entstehen, über das relevante Informationen zum Jugendmedienschutz angeboten und bereitgestellt werde. Zudem werden auf den Unternehmens-Onlineportalen Informationen zum Jugendschutz eingerichtet oder wird deren Auffindbarkeit dort erleichtert. Im technischen Bereich bieten die Unternehmen in einem ersten Schritt die Möglichkeit an, dass Eltern oder Erziehungsberechtigte den Zugang zum Internet am Handy ihres Kindes oder ihrer Kinder generell sperren können. Zudem wollen die Unternehmen Eltern gezielt beraten und unterstützen, wie der Zugang zu riskanten Diensten nutzerseitig eingeschränkt oder ganz unterbunden werden kann. Die jetzige Selbstverpflichtung ergänzt einen Verhaltenskodex der Unternehmen aus dem Jahre 2005.

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