Auch unfreiwillige Benachrichtigungs-Sms verursachen Kosten

23/10/2008 um 13:19 | Veröffentlicht in Aussenwelt, E-Plus, Markt, O2, T-Mobile, Vodafone | Hinterlasse einen Kommentar

Ein interessanter Artikel auf Spiegel online beschäftigt sich mit der Frage, wer für Anrufbenachrichtigungs-Sms bezahlt. Gemeint sind die Ansagen, die bei abgeschalteter Mailbox bei vergeblichen Anrufen in das Ohr des frustrierten Anrufers gesprochen werden: „Der Angerufene wird per Sms über ihren Anruf informiert“. Die daraufhin versandte Sms bezahlt – mit Ausnahme von Eplus, dort ist sie kostenfrei – der Anrufer. Worüber auch dann nicht informiert wird, wenn er per Knopfdruck entscheiden kann, ob diese Sms versandt werden soll oder nicht. Komfortdienstansage nennt sich das Ganze.
Das Ministerium für Verbaucherschutz rät in solchen Fällen, sich auf ein Urteil aus dem Jahr 2006 zu berufen, nach dem eine Verbindung, die nicht zustande kommt, auch keine Kosten verursachen dürfe, und das Geld jeweils zurück zu fordern. Was, verglichen mit den abgebuchten Centbeträgen, viel Arbeit macht und deswegen wohl den wenigsten Kunden einfallen wird. Und das wiederum summiert sich für die Mobilfunkkonzerne zu einer hübschen, wenn auch halb legal erzielten, Gewinnsumme.

Foto: Niels Timmer

yigg it

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Mit dem Handy Blumen schicken

16/10/2008 um 14:03 | Veröffentlicht in Internet, O2, Vodafone | Hinterlasse einen Kommentar

Das neue Bezahlsystem mpass knüpft das Einkaufen im Internet an das Handy des Käufers und soll so Betrug vermeiden – die Kontodaten kommen schließlich nicht in Umlauf. Initiatoren sind O2 und Vodafone, doch auch Kunden der anderen Netzbetreiber können nach einer Registrierung den Service nutzen.

Derzeit gibt es erst eine kleine Auswahl von Websiten, die den Service nutzen. Mit der Handybezahlung sind online Kinokarten, Blumen, Sportbekleidung, Erotikartikel, Medienprodukte & Elektroartikel, Schnäppchen, Schnäppchen und virtueller Grund und Boden (dessen Sinn nicht überzeugt, aber das ist eine andere Geschichte) zu erwerben. Demnächst gibt es auch realen Grund und Boden per Landkarte, Elektronikartikel und diverse Ticket- und Community-Portale.
Bestellt wird im jeweiligen Onlineshop und später auch im mobilen Portal, bezahlt mit Mobilfunknummer und selbstgewählte mpass-PIN. Vodafone-Kunden können auch ihr Kundenkennwort als PIN verwenden. Im Anschluss erhält der Kunde eine SMS und bestätigt diese, um den Betrag per Lastschrift vom Konto abbuchen zu lassen. Prepaid-Kunden, Kunden mit Firmenhandy sowie Kunden anderer Mobilfunkanbieter melden sich beim ersten Online-Zahlungsprozess oder direkt unter: http://www.mpass.de kostenfrei an.

Mpass behauptet eine erhöhte Zahlungssicherheit dadurch, dass keine Daten eingegeben werden und das Handy betätigt werden muss. Auch für Händler werden Vorteile versprochen: Dr. Peter Walz, Mitglied der Geschäftsleitung Vodafone Deutschland und Arcor AG Strategie und Partnerunternehmen: “ Die Zahlungsabwicklung bietet auch Händlern zahlreiche Vorteile, wie z.B. effizientere Abrechnungsprozesse und die Gewinnung von Neukunden, die dem Einkaufen und Bezahlen im Internet bisher skeptisch gegenüberstanden.“ Und die Kosten: Das Portal ist kostenfrei, je nach Vertrag kostet die Bestätigungs-Sms bis zu 19 Cent.

Bild: Blume 2000
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Lauter Testsieger

10/10/2008 um 15:04 | Veröffentlicht in E-Plus, Markt, O2, T-Mobile, Vodafone | Hinterlasse einen Kommentar

Die Zeitschrift Connect hat die vier großen Netzbetreiber einem alljährlichen Check unterzogen: Gemessen wurde die Sprachqualität, die Netzabdeckung, aber auch der mobile Datenverkehr sowohl in der Stadt als auch in ländlichen Gebieten. Das Ergebnis ist ein Kopf-an-Kopf rennen von T-mobile mit Vodafone. Beide Betreiber liegen gleich auf, was die Sprachqualität und die Netzabdeckung angeht, Vodafone hat einzig in ICE-Waggons die Nase vorn. Beim Datenverkehr siegt T-mobile in den Städten, Vodafone auf dem Land, außerdem ist T-mobile tendenziell besser beim Upload von großen Dateien, Vodafone beim Download. O2 sackt Kritik ein, was die Verbindungen angeht: Zuviele Gesprächsabbrüche, zuviel Unverständliches. Beim Datenverkehr allerdings bewegt sie das Netzt laut des Tests auf die Qualität von T-mobile und O2 zu. Bei Eplus ist es umgekehrt: Die Sprachqualität ist gut, beim Datenverkehr hapert es noch. Allerdings hofft connect auf die Netzausbauaktivitäten des neuen E-Plus-Technik-Chefs Rafael Markiewitz und lobt die günstigen Preise des Anbieters. Wie der test durchgeführt wurde und wie die Ergebnisse im Detail waren, steht hier. yigg it

Foto: www.1stclasswebsites.com

O2 Kunden müssen Visitenkarten neu drucken

04/07/2008 um 16:08 | Veröffentlicht in O2 | Hinterlasse einen Kommentar

Nur der Wandel ist beständig – Veränderungen sind doch eigentlich etwas Gutes: Sie bringen neue Sichtweisen, neue Herausforderungen, und wenn sie schief gehen, so doch immerhin neue Erfahrungen. Doch auch, wer selber gerne ändert, sieht dies ganz anders, wenn die Veränderung von dritter Stelle erfolgt und zudem an sich sinn- und nutzlos ist.
Der aktuelle Fall: Wie Golem berichtet, hat O2 einen Fehler gemacht, diesen gleich 55.000 mal wiederholt, hat nun deswegen Ärger bekommen und muss ihn 55.000 mal ändern.
Was war geschehen? Für sein Produkt Genion hatte O2 zwischen 2003 und 2007 10stellige Telefonnummern (gerechnet ohne die erste Null) vergeben, obwohl die Bundesnetzagentur zu diesem Zeitpunkt elfstellige Nummern vorschrieb. Nun müssen diese Nummern ausgetauscht werden – 55.000 Stück.

Unter den Betroffenen herrscht darüber erst mal keine Freude: Das neu Verteilen der Telefonnummer macht Arbeit und gefährdet Kontakte, zudem entstehen Kosten für den Neudruck von Visitenkarten und Werbematerial. O2 tröstet seine Kunden damit, dass die Rufnummernumstelleung kostenlos sei und verteilt zudem Frei-Sms für die Nummernbekanntgabe. Der einzige, der von der Veränderung profitiert, ist die Bundesnetzagentur, die durch die Umstellung (aus einer zehnstelligen Nummer mach zehn elfstellige) Nummern gewinnt. Und den Kunden kann man nur das positive Denken anempfehlen: Ein neues Layout für die Visitenkarte, ein Extra-Newsletter für die eigenen Kunden, all dies sind Gelegenheiten, Kontakte aufzufrischen und nebenbei eigene Angebote zu platzieren.
yigg it

Mehr mobiles Internet bei O2

23/06/2008 um 14:18 | Veröffentlicht in Internet, O2 | Hinterlasse einen Kommentar

O2 kündigt an, zum 1. Juli drei der Angebote für mobiles Internet zu modifizieren: Das Internet-Pack-L, das bisher auf 5000 Megabyte Datenvolumen begrenzt ist, wird zur Flatrate. Den O2 Active Data Tarif gibt es weiterhin inklusive O2 Surf Stick ohne monatliche Grundgebühr bei Buchung eines Internet-Pack-L. Wer sich bis zum 30. September 2008 für das Internet-Pack-M entscheidet, erhält es den ersten Monat gratis. Und damit das nun so günstige mobile surfen auch immer schneller funktioniert, baut o“ den Highspeed-Datenzugang HSDPA weiter aus. Internet-Pack-L – aus 5000 MB wird unbegrenztes Surfen
Die Volumenbeschränkung von 5000 MB im Monat für das Internet-Pack-L wird ab dem 1. Juli 2008 für Pack-Neubuchungen aufgehoben. So gibt es das zu jedem O2 Laufzeitvertrag zubuchbare Paket jetzt als Flatrate für 25 Euro im Monat. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt drei Monate. Die Bremse für Ganz-Viel.Surfer: Ab einer Datennutzung von über zehn Gigabyte pro Kalendermonat kündigt 02 an, die Übertragungsgeschwindigkeit „anzupassen“.

Den Basistarif O2 Active Data für die Datennutzung auf dem Laptop bietet O2 weiterhin inklusive dem O2 Surf Stick in Kombination mit dem Internet-Pack-L ohne monatliche Grundgebühr an. Der O2 Surf Stick unterstützt HSDPA mit bis zu 3,6 Mbit/s und kostet einmalig bei Vertragsabschluss einen Euro. Damit bietet O2 für 25 Euro monatlich ein Gesamtpaket aus einer mobilen Internet-Flatrate, Hardware und einem leistungsfähigen Netzwerk auf DSL 2000 Niveau.

Kunden, die gelegentlich bis regelmäßig mit dem Handy ins Internet gehen, macht O2 ab 1. Juli ein neues Angebot. Das Internet-Pack-M gibt es dann im ersten Monat gratis. In den nächsten beiden Monaten der nur dreimonatigen Mindestvertragslaufzeit zahlt der Nutzer dann regulär 10 Euro im Monat für ein Datenvolumen von 200 Megabyte. Dies reicht in etwa für den Abruf von bis zu 800 Websites oder sogar 10.000 E-Mails.

Bis Ende des Jahres soll das gesamte UMTS-Netz der Telefónica O2 Germany HSDPA fähig sein, das sind mehr als 50 Prozent Bevölkerungsbadeckung (momentan erreicht O2 20 % der Bevölkerung per HSDAP). Als Ergänzung erfolgt zusätzlich in diesem Jahr die Einführung von EDGE und HSUPA. yigg it

Mobiltelefonieren wird bald billiger…

03/12/2007 um 20:28 | Veröffentlicht in E-Plus, Markt, O2, T-Mobile, Vodafone | Hinterlasse einen Kommentar

…das ist zumindest die Hoffnung, die man bei der Bundesnetzagentur hegte, als man am vergangenen Wochenende den vier deutschen Netzbetreibern T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2 eine Preissenkung für die Durchleitung von Gesprächen verordnete. Um 10 bis 11 Prozent sinken die Gebühren, was in Cent umgerechnet bedeutet:
T-Mobile und Vodafone können im D-Netz künftig nur noch 7,92 Cent pro Gesprächsminute an Terminierungsentgelten verlangen. Bisher lagen die Entgelte bei 8,78 Cent pro Minute. E-Plus und O2 im E-Netz müssen sich mit 8,8 Cent pro Minute anstatt bisher 9,94 Cent pro Minute zufrieden geben.
Die Bundesnetzagentur hofft, dass die Kostensenkungen an den Endverbraucher weitergegeben werden. Die neue Regelung ist vorerst befristet bis zum Frühjahr 2009. Anstoss zu der Entscheidung war, dass offenbar erstmals einer der Netzbetreiber seine tatsächlichen Kosten für die Durchleitung von Gesprächen offen gelegt hatte – bisher orientierte sich die Bundesagentur an internationalen Tarifvergleichen.

Die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen, kurz Bundesnetzagentur (BNetzA), ist eine obere deutsche Bundesbehörde (Regulierungsbehörde). Ihre Aufgaben bestehen aus der Aufrechterhaltung und der Förderung des Wettbewerbs in so genannten Netzmärkten.

02 und RIM bringen das neue BlackBerry Pearl 8120 auf den deutschen Markt

21/11/2007 um 16:27 | Veröffentlicht in BlackBerry Links, O2, Pearl, RIM, Smartphone | Hinterlasse einen Kommentar


O2 und Research In Motion (RIM) stellten letzte Woche das neue BlackBerry Pearl 8120 vor. Das handliche Smartphone, das über zahlreiche technische Neuerungen verfügt, ist ab sofort bei Business Systems von O2 für Geschäftskunden erhältlich.

Mit dem neuen BlackBerry Pearl 8120 steht den Geschäftskunden von O2 jetzt ein Multifunktionsgerät für Sprache und Daten zur Verfügung, das zugleich zahlreiche Multimedia-Features bietet. Damit gewinnen mobile
E-Mail-Lösungen nicht nur für Unternehmen sondern auch für den einzelnen Nutzer an Attraktivität.

Neue technische Features sind: Eine 2-Megapixel-Digitalkamera, ein externer Speicherkartenzugang, Wi-Fi-Schnittstelle und eine verbesserte grafische Benutzeroberfläche. Sie ergänzen die bewährten Dienste wie E-Mail, mobile Telefonie, SMS, IM, MMS, Internet sowie Multimedia- und Organizer-Funktionen.

Das Design ist in blau gehalten. Das neue Gerät erweitert das BlackBerry-Angebot von O2 um ein weiteres leistungsstarkes Modell. Durch die moderne E-Mail-Push-Technologie der BlackBerry-Plattform erreichen Unternehmen ihre Mitarbeiter via E-Mail ohne aufwändiges Einwählen schnell und direkt. Dies sorgt für eine reibungslose und effiziente Kommunikation, alle Unternehmensprozesse bleiben in Gang. Eine detaillierte Übersicht aller Angebote finden Interessierte im Internet unter > www.o2online.de/business.

Foto: O2

Gewaltfreie Handys

17/10/2007 um 23:48 | Veröffentlicht in Aussenwelt, E-Plus, O2, T-Mobile, Vodafone | Hinterlasse einen Kommentar

Bundesweite freiwillige Selbstverpflichtung von Mobilfunkunternehmen zu mehr Prävention und Jugendschutz in Mainz vorgestellt

Die führenden Mobilfunkunternehmen in Deutschland haben eine freiwillige Selbstverpflichtung zu mehr Jugendschutz im Mobilfunkbereich unterzeichnet.

Die Technik der heutigen Handys ermöglicht es unter anderem Nutzerinnen und Nutzern, Videosequenzen – beispielsweise auch mit Gewaltszenen – von Handy zu Handy zu tauschen und eigene gewalttätige Übergriffe auf andere Jugendliche mit dem Handy zunächst zu filmen und anschließend die Daten zu versenden (bekannt unter dem Schlagwort „Happy Slapping“ – „Fröhliches Schlagen“). Dies erfolge auch im schulischen Umfeld, betonte die Bildungs- und Jugendstaatssekretärin Vera Reiß.

Die Selbstverpflichtung beinhaltet in erster Linie präventive Schritte und wurde durch die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia (FSM) gemeinsam mit den Mobilfunkunternehmen Debitel, E-Plus, Mobilcom, O2, Talkline, T-Mobile und Vodafone entwickelt. Zum vereinbarten Maßnahmenpaket gehört als Schwerpunkt im präventiven Bereich die Einrichtung einer gemeinsamen und kostenlosen Informationshotline aller Unternehmen mit wichtigen Jugendschutz-Ratschlägen und Informationen für Eltern zum Thema Handy, deren Nummer auf den Zugangskarten (SIM-Card) der Handys voreingestellt ist. Darüber hinaus erklären die Mobilfunkunternehmen ausdrücklich ihre Absicht, ihr Beratungsangebot zum Jugendschutz bei Handyverträgen, die die Eltern für ihre Kinder abschließen, weiter auszubauen. Unter Federführung der FSM wird auch ein zentrales Internetberatungsportal entstehen, über das relevante Informationen zum Jugendmedienschutz angeboten und bereitgestellt werde. Zudem werden auf den Unternehmens-Onlineportalen Informationen zum Jugendschutz eingerichtet oder wird deren Auffindbarkeit dort erleichtert. Im technischen Bereich bieten die Unternehmen in einem ersten Schritt die Möglichkeit an, dass Eltern oder Erziehungsberechtigte den Zugang zum Internet am Handy ihres Kindes oder ihrer Kinder generell sperren können. Zudem wollen die Unternehmen Eltern gezielt beraten und unterstützen, wie der Zugang zu riskanten Diensten nutzerseitig eingeschränkt oder ganz unterbunden werden kann. Die jetzige Selbstverpflichtung ergänzt einen Verhaltenskodex der Unternehmen aus dem Jahre 2005.

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