Gesetz gegen unerlaubte Telefonwerbung tritt zum 4. August in Kraft

04/08/2009 um 11:54 | Veröffentlicht in Akquise, Aussenwelt, call center, Callcenter, Kommunikation, Markt | Hinterlasse einen Kommentar
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JustiziaSpäter als erwartet, aber mit weit reichenden Konsequenzen: Wie von uns bereits angekündigt ist zum 4. August 2009 das „Gesetz gegen unerlaubte Telefonwerbung und zur Verbesserung des Verbraucherschutzes bei besonderen Vertriebsformen“ in Kraft getreten – mit sofortiger Wirkung. Die neuen Regeln in Kürze:

– Das Gesetz verbietet Werbeanrufe bei Verbrauchern, wenn diese nicht vorher ausdrücklich ihre Einwilligung dazu erklärt haben.
– Die Widerrufsrechte bei telefonischen Vertragsabschlüssen wurden für Verbraucher erweitert
– Werbeanrufer dürfen ihre Telefonnummer nicht mehr unterdrücken
– dies gilt für Anrufe bei Verbrauchern und auch im B2B-Bereich.

Verstöße gegen diese Verbote können ab dem 4. August 2009 – anders als bisher – mit empfindlichen Geldbußen geahndet werden. Das Gesetz betrifft nicht nur die Arbeit von Call-Centern, sondern jegliche Art der telefonischen Akquise. Sind Sie sich noch unsicher, was die regelgerechte Anwendung der Neuerungen angeht? Die Telesense übernimmt sehr gerne die praktische Umsetzung für Sie.

Die Details (Quelle: BMJ) zu den Änderungen: Continue Reading Gesetz gegen unerlaubte Telefonwerbung tritt zum 4. August in Kraft…

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Die Generation Netz vs. Ursula van der Leyen

18/06/2009 um 13:45 | Veröffentlicht in Aussenwelt | Hinterlasse einen Kommentar
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Im Bundestag geht es heute um das Gesetz zur Sperrung von Internetseiten zum Schutz vor Kinderpornographie, am Brandenburger Tor hält derweil die vom Verfahren enttäuschten Online-Community eine Mahnwache ab. Trotz divrser Änderungen an der Gesetzesvorlage konnte seitens der Politik der Vorwurf, das Gesetz sei ein erster Schritt zur Etablierung einer Zensur-Infrastruktur, nicht ausgeräumt werden.  Die Tatsache, dass nach wie vor Internetseiten durch das Bundeskriminalamt ohne richterliche Aufsicht gesperrt werden dürfen sollen,  bleibt rechtlich fragwürdig. Die Netz-Aktivisten haben in dieser Angelegenheit die erfolgreichste Online-Petition mit über 130.000 Mitzeichnern eingereicht und fühlen sich von einer Politik, die diese Meinungsäußerung regelmäßig als Sprachrohr krimineller Päderasten diffamiert, nicht ernst genommen.Bestehen bleibt auch der Vorwurf, dass belegbare Daten, die den Sinn des Gesetzes stützen, fehlen,  dass aber  die technische Sinnarmut der Vorgehensweise hingegen den Verantwortlichen offenbar nicht nahe zu bringen ist.

Foto: Netzpolitik.org

Nostalgische Visionen der Telekommunikation

04/06/2009 um 13:43 | Veröffentlicht in Aussenwelt, Kommunikation | 1 Kommentar
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Fundstück: Wie man sich in den 60ern die Zukunft des Telefonierens vorstellte. Gar nicht so unrealistisch, mit herrlich klobigen Geräten. Besonders hübsch: Die Dokumentkopie per Fotoabzug vom Bildschirm.

Via Spreeblick.

Und wem das Filmchen gut gefallen hat, der kann sich hier auch noch die lange Version davon ansehen.

Die öffentliche Anhörung zur E-Petition gegen Internetzensur

27/05/2009 um 11:06 | Veröffentlicht in Aussenwelt | Hinterlasse einen Kommentar
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jetzt live im Bundestag-TV

Bild 5Auf der Besuchertribüne eine der Initiatorinnen der Petition – der dazugehörige Twitter-Account

Die Diskussion auf Twitter

Karma Kommunikation: Familie online

26/05/2009 um 15:19 | Veröffentlicht in Aussenwelt, Karma Kommunikation | Hinterlasse einen Kommentar
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378616_R_K_B_by_Sylvia-Weigel_pixelio.deDas Web 2.0 hat mein Familienleben verändert. Nicht unbedingt das meiner Kernfamilie, sprich: Mit meinen Eltern telefoniere ich nach wie vor regelmäßig und sogar analog. Aber über meine Onkel, Tanten, Cousinen und deren Kindeskinder bin ich plötzlich total gut informiert – früher fand ich Familientreffen eher lästig.

Was ist geschehen? Alles fing damit an, dass meine beiden Cousinen nach Perth umgezogen sind. Fortan begannen sie, Freunde und Angehörige mit Rund-Emails über ihre diversen Abenteuer im Outback zu informieren, und da rutschte die Berliner Base mehr oder weniger zufällig mit in den Verteiler. Life gesprochen hatten wir uns, glaube ich, jeweils ein Mal in den vergangenen 5 Jahren. Und nicht nur aus Australien vernahm ich nun stets Neues, auch die Retourkutschen aus der schwäbischen Provinz gingen plötzlich cc nach Berlin. Und da ich das viele, das ich so zu lesen bekam, ab und an kommentierte, entspannen sich plötzlich zarte Email-Bande, wo früher ein paar von Großelternseite angeordnete, gemeinsame Spielenachmittage keinerlei Sympathien anzurichten vermocht haben. Freunde auf Facebook sind meine Cousinen und ich inzwischen längst Continue Reading Karma Kommunikation: Familie online…

Was ist Kommunikation?

15/05/2009 um 15:59 | Veröffentlicht in Aussenwelt, Kommunikation | 1 Kommentar
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Aussenfassade 2004 Nacht colorVeranstaltungshinweis: Das Museum für Kommunkation in Berlin bietet nächsten Mittwoch eine öffentliche Führung an, die diese Frage von allen Seiten beleuchtet. „Erleben Sie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Kommunikation. Begleiten Sie uns auf einer spannenden Zeitreise von den Anfängen der Schreibkultur bis zum sprechenden Roboter. Bestaunen Sie so außergewöhnliche Exponate wie die berühmteste Briefmarke der Welt, das erste Telefon oder die älteste Postkarte. Enträtseln Sie die Geheimnisse der Verschlüsselung. Erfahren Sie die rasante Entwicklung des internationalen Nachrichtenverkehrs vom berittenen Boten zum Cyberspace.“

Termin: 20.5.2009 um 15.30 Uhr
Dauer: 60 Minuten
Preis: Museumseintritt

Und wer schon dort ist, kann dann gleich auch noch die interessante Ausstellung über Blogs und Tagebuchkultur ansehen:

@bsolut privat!? Vom Tagebuch zum Weblog
bis 30. August 2009 Continue Reading Was ist Kommunikation?…

Kinderpornographie und Internetzensur – Die Debatte

08/05/2009 um 13:41 | Veröffentlicht in Aussenwelt, Internet, TV | Hinterlasse einen Kommentar
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Plötzlich sind wir alle Spezialisten für ein äußerst heikles  Thema: Kinderpornographie und wie man sie im Netz findet. Seit einem Gesetzesvorschlag zum Thema Seitensperrung im Internet der Familienministerin Ursula van der Leyen, der den Bundestag am 22.4. passierte, wird das Thema in der Blogosphäre diskutiert und auf Twitter verbreitet. Der Ministerin wird vorgeworfen, Internetzensur grundsätzlich zu ermöglichen. Seit die dazugehörige E-Petition binnen vier Tagen die magischen 50.000 Klicks überschritt, die notwendig sind, damit der Bundestag sich öffentlich mit dem Anliegen beschäftigen, wird es auch in den klassischen Medien beleuchtet – zum Beispiel heute in der Tagesschau.

Ein zur Debatte gehöriges Logo gibt es längst: Die Zensursula. Van der Leyen hatte den Gesetzesvorschlag auf den Weg gebracht, der die alltägliche Sperrung von Internetseiten mit kinderpornografischen Inhalten per DNS-Sperren möglich machen soll. Der Einwand ihrer Gegner: Jeder Eingriff in die Meinungsfreiheit im Internet widerspricht unserem Grundgesetz (Artikel  5 Abs. 1, „Eine Zensur findet nicht statt“), die Sperren sind technisch nicht sinnvoll, da auch für Laien einfachst zu umgehen (Diverse Youtube-Videos erklären, wie das binnen 27 Sekunden durch eine einfache Modifikation der Windows-Einstellungen zu bewerkstelligen ist), durch Protokollierung der Aufrufe der geplanten „Stopp-Seiten“ kann eine Kriminalisierung zufälliger Besucher stattfinden und, ganz Wesentlich: Kinderpronographie im Internet kann durch den Einsatz der bestehenden Gesetze und der bestehenden internationalen Rechtsabkommen wesentlich wirkungsvoller bekämpft werden, in dem die Inhalte von den Servern gelöscht werden. Die Kinderschutzorganisation Carechild führte in einem einfachen Experimant vor, dass und wie das funktioniert. Continue Reading Kinderpornographie und Internetzensur – Die Debatte…

Alle sind anders, fast überall – Unternehmenskommunikation muss Grenzen überwinden

05/05/2009 um 23:46 | Veröffentlicht in Aussenwelt | Hinterlasse einen Kommentar
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350008_r_k_b_by_rainer-sturm_pixeliodeWer mit dem Kopf nickt, kann weltweit fast nichts falsch machen – es wird größtenteils als „Ja“ verstanden. Wer den Kopf schüttelt, könnte in Indien, Pakistan oder auch Bulgarien schon falsch verstanden werden, denn das Wiegen des Kopfes wird dort als „Ja“ gedeutet. Wer in Australien den Daumen zum vermeintlichen Autostopp hebt, beschimpft die Vorbeifahrenden aufs Übelste. Ein Victory-Zeichen wird dort und in Großbritannien für die gleiche, rüde Abfuhr gehalten. Und wer Daumen und Zeigefinger aneinanderlegt und die Finger abspreizt, signalisiert zwar in den USA und Mitteleuropa Zufriedenheit, in Japan aber Geld, im frankophonen Raum Wertlosigkeit und im Mittelmeerraum, Südamerika und Russland äußerst unhöfliche Beleidigungen. Ein Problem zum Beispiel für den internationalen Erfolg dieser Anzeige Continue Reading Alle sind anders, fast überall – Unternehmenskommunikation muss Grenzen überwinden…

Call-Center Agent – Ein Beruf mit Aufstiegschancen

30/04/2009 um 13:53 | Veröffentlicht in Aussenwelt, call center, Callcenter, Markt, Mobiles Büro, telesense | Hinterlasse einen Kommentar
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162350_r_k_by_konstantin-gastmann_pixeliode Mit-denken und mit-wachsen. Der Einstieg als Call-Center Agent bietet die Möglichkeit, seine persönlichen Stärken in ein Unternehmen einzubringen. Und damit stehen engagierten Telefonisten und Telefonstinnen auch die Türen in die oberen Etagen eines Unternehmens offen. Bei der Telesense haben das schon viele bewiesen. Die gesamte Führungsetage ist von Mitarbeitern aus dem eigenen Hause besetzt. Sie sind direkte Ansprechpartner für die Auftraggeber, kalkulieren Projekte und führen sie durch. Sie planen den Personaleinsatz und sind mit der Technik im Call-Center vertraut. Continue Reading Call-Center Agent – Ein Beruf mit Aufstiegschancen…

Kinoauftritt für sprechende Elektrogeräte: Blade Runner

24/04/2009 um 09:47 | Veröffentlicht in Aussenwelt, Geräte, Iphone, Mobiles Büro, My Mobile Office | Hinterlasse einen Kommentar
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In den letzten Wochen sind zwei Kommuikations-Geräte auf den Markt gekommen, die mit ihren Benutzern sprechen. Der neue Ipod Shuffle hat zwar immer noch kein Display, dafür sagt er die Titel jetzt an. Das Amazon Kindle Lesegerät ist bisher nur auf dem US-Markt erhältlich (allerdings gibt es Kindle als Applikation für das I-Phone). Die Vorlesefunktion des digitalen Bücherschrankes hat bereits zu Auseinandersetzungen mit dem Autorenverband Authors Guild geführt, da Amazon auf diese Weise aus Büchern Hörbücher mache, ohne die Autoren für diese Zweitvergütung zu entlohnen.

Wie dem auch sei: Das New Yorker Online-Magazin Dvice hat den beiden Newcomern die Chance gegeben, ihr jeweiliges Sprecher-Talent unter Beweis zu stellen, und lässt sie eine Szene aus Blade Runner nachstellen – getreu dem Motto „Mensch gegen Maschine“. Im Film erweist sich das Kindle als etwas sprachgewandter, was die Betonung der Inhalte angeht – in den Kommentaren zum Video wird vor allem die Intonation des Fragezeichens gelobt. Continue Reading Kinoauftritt für sprechende Elektrogeräte: Blade Runner…

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