Auch unfreiwillige Benachrichtigungs-Sms verursachen Kosten

23/10/2008 um 13:19 | Veröffentlicht in Aussenwelt, E-Plus, Markt, O2, T-Mobile, Vodafone | Hinterlasse einen Kommentar

Ein interessanter Artikel auf Spiegel online beschäftigt sich mit der Frage, wer für Anrufbenachrichtigungs-Sms bezahlt. Gemeint sind die Ansagen, die bei abgeschalteter Mailbox bei vergeblichen Anrufen in das Ohr des frustrierten Anrufers gesprochen werden: „Der Angerufene wird per Sms über ihren Anruf informiert“. Die daraufhin versandte Sms bezahlt – mit Ausnahme von Eplus, dort ist sie kostenfrei – der Anrufer. Worüber auch dann nicht informiert wird, wenn er per Knopfdruck entscheiden kann, ob diese Sms versandt werden soll oder nicht. Komfortdienstansage nennt sich das Ganze.
Das Ministerium für Verbaucherschutz rät in solchen Fällen, sich auf ein Urteil aus dem Jahr 2006 zu berufen, nach dem eine Verbindung, die nicht zustande kommt, auch keine Kosten verursachen dürfe, und das Geld jeweils zurück zu fordern. Was, verglichen mit den abgebuchten Centbeträgen, viel Arbeit macht und deswegen wohl den wenigsten Kunden einfallen wird. Und das wiederum summiert sich für die Mobilfunkkonzerne zu einer hübschen, wenn auch halb legal erzielten, Gewinnsumme.

Foto: Niels Timmer

yigg it

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