Was kostet ein Blackberry?

23/10/2008 um 18:33 | Veröffentlicht in BlackBerry Links, Bold, Vodafone | Hinterlasse einen Kommentar

Die Businessweek hat es vor- und die Kollegen von Blogberry haben es nachgerechnet: Die Herstellung eines Blackberry Bold 9000 kostet RIM 169,41$ – nach aktuellem Kurs 132,45 Euro. Demnach sind die Kosten für die wesentlichen Teile wie folgt:

* Netzwerk-Chip (MRVL): ca. 34 $
* Display (Samsung): 16 $
* Speicher (Samsung): 10,45 $
* Kamera (OVTI): about 10 $
* Texas Instruments Teile: 7,72 $
* GPS Chip (SIRF): 5 $

Zum Vergleich:
* BlackBerry Curve: 103 $
* iPhone (1st Gen.): 226 $
* iPhone 3G: 174,33 $

Das BlackBerry Bold 9000 kostet bei t-mobile ohne Vertrag übrigens 459,95 Euro, bei vodafone 579,90 Euro.

Foto: RIM

yigg it

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Netzbetreiber sollen Vorratsdatenspeicherung boykottieren

23/10/2008 um 16:35 | Veröffentlicht in Aussenwelt | Hinterlasse einen Kommentar

Gegner veröffentlichen detaillierte Liste zur Umsetzung der Überwachung

Wie Golem berichtet, haben nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin gegen die Vorratsdatenspeicherung Überwachungsgegner die Telekommunikationsunternehmen aufgerufen, die Überwachung zu boykottieren. Außerdem hat der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung eine Liste veröffentlicht, die darüber informiert, inwieweit die Firmen die umstrittene Maßnahme bereits umsetzen.

Nach einer erfolgreichen Klage der British Telecom (BT) gegen die Vorratsdatenspeicherung setzte das Verwaltungsgericht Berlin für BT die Verpflichtung zur Einrichtung der Speicherungstechnik vorläufig aus. Diese Technik müssen die Telekommuikationsunternehmen gemäß der EU-Richtlinie 2006/24/EG selbst anschaffen, finanzieren und betreiben – wer es nicht oder nicht gut genug tut, riskiert ab dem 01.01.09 eine Geldstrafe. Die Bitkom hat weitere Klagen angekündigt, wenn der Staat für die Kosten nicht aufkommt.


„Wir rufen daher alle Anbieter von Telefon-, Handy-, Internet-, E-Mail- und Anonymisierungsdiensten auf, dem Beispiel der British Telecom zu folgen, die Vorratsdatenspeicherung zu boykottieren und erforderlichenfalls gerichtlichen Rechtsschutz zu suchen“, so die Bürgerrechtler vom Arbeitskreis (AK) Vorratsdatenspeicherung. Die Bundesnetzagentur solle sich freiwillig verpflichten, keine Maßnahmen bei Nichtumsetzung der Vorratdatenspeicherung einzuleiten. „Vor dem Bundesverfassungsgericht ist es uns bislang leider noch nicht gelungen, eine allgemeine Aussetzung der unverhältnismäßigen Vorratsdatenspeicherung zu erreichen, so dass jeder Anbieter derzeit selbstständig klagen muss“, erklärt der Jurist Patrick Breyer von dem AK Vorratsdatenspeicherung.

Zugleich informiert der Arbeitskreis in einem Wiki darüber, wie Anbieter die Vorratsdatenspeicherung umsetzen. Kunden werden Tipps gegeben und Vordrucke angeboten, mit denen sie Verträge aus Protest dagegen kündigen können.“

yigg it

In Gesellschaft

23/10/2008 um 16:30 | Veröffentlicht in Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter:

Und jetzt zu etwas ganz anderem: Yellow Press! Die Website www.celebrityblackberrysightings.com sammelt Fotos von Promis und ihren einschlägigen Mobiltelefonen: Den BlackBerrys. Und identifiziert auch gleich noch welches Modell Angelina Jolie, Barack Obama, Britney Spears oder Anna Kournikowa gerade zu Bikini, Einkaufstüte oder Chihuahua tragen und wozu sie es benutzen. Der neueste Eintrag zeigt Naomi Watts … hoher Spassfaktor für Freunde der Wartezimmerzeitschriften.

yigg it

Netzbetreiber sollen Vorratsdatenspeicherung boykottieren

23/10/2008 um 15:35 | Veröffentlicht in Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar
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Gegner veröffentlichen detaillierte Liste zur Umsetzung der Überwachung

Wie Golem berichtet, haben nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin gegen die Vorratsdatenspeicherung Überwachungsgegner die Telekommunikationsunternehmen aufgerufen, die Überwachung zu boykottieren. Außerdem hat der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung eine Liste veröffentlicht, die darüber informiert, inwieweit die Firmen die umstrittene Maßnahme bereits umsetzen.

Nach einer erfolgreichen Klage der British Telecom (BT) gegen die Vorratsdatenspeicherung setzte das Verwaltungsgericht Berlin für BT die Verpflichtung zur Einrichtung der Speicherungstechnik vorläufig aus. Diese Technik müssen die Telekommuikationsunternehmen gemäß der EU-Richtlinie 2006/24/EG selbst anschaffen, finanzieren und betreiben – wer es nicht oder nicht gut genug tut, riskiert ab dem 01.01.09 eine Geldstrafe. Die Bitkom hat weitere Klagen angekündigt, wenn der Staat für die Kosten nicht aufkommt.


„Wir rufen daher alle Anbieter von Telefon-, Handy-, Internet-, E-Mail- und Anonymisierungsdiensten auf, dem Beispiel der British Telecom zu folgen, die Vorratsdatenspeicherung zu boykottieren und erforderlichenfalls gerichtlichen Rechtsschutz zu suchen“, so die Bürgerrechtler vom Arbeitskreis (AK) Vorratsdatenspeicherung. Die Bundesnetzagentur solle sich freiwillig verpflichten, keine Maßnahmen bei Nichtumsetzung der Vorratdatenspeicherung einzuleiten. „Vor dem Bundesverfassungsgericht ist es uns bislang leider noch nicht gelungen, eine allgemeine Aussetzung der unverhältnismäßigen Vorratsdatenspeicherung zu erreichen, so dass jeder Anbieter derzeit selbstständig klagen muss“, erklärt der Jurist Patrick Breyer von dem AK Vorratsdatenspeicherung.

Zugleich informiert der Arbeitskreis in einem Wiki darüber, wie Anbieter die Vorratsdatenspeicherung umsetzen. Kunden werden Tipps gegeben und Vordrucke angeboten, mit denen sie Verträge aus Protest dagegen kündigen können.“

yigg it

Auswirkungen der Finanzkrise auf die ITK-Branche

23/10/2008 um 13:58 | Veröffentlicht in Bitkom, Markt | Hinterlasse einen Kommentar

* BITKOM-Umfrage: 86 Prozent der ITK-Firmen derzeit nicht betroffen
* Unklarheit über die Geschäftsentwicklung im Jahr 2009
* Nur ein Drittel rechnet mit schlechteren Finanzierungsbedingungen

München, 22. Oktober 2008 – Der deutsche ITK-Markt ist von den Folgen der Finanzkrise derzeit noch kaum betroffen. Was die Geschäftsentwicklung im Jahr 2009 angeht, besteht angesichts der sinkenden Konjunkturprognosen Unklarheit. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor, die der BITKOM in der vergangenen Woche bei 301 IT-Unternehmen durchgeführt hat. Danach spüren 86 Prozent der befragten Firmen bislang keine direkten Auswirkungen der Krise auf ihr Geschäft. Nur 13 Prozent geben an, dass sie weniger umsetzen bzw. weniger neue Aufträge bekommen als zuvor erwartet. Zwiespältig beurteilen die Unternehmen die Geschäftsentwicklung in der nahen Zukunft. 60 Prozent der Firmen erwarten auch in den kommenden Monaten keine negativen Auswirkungen der Finanzkrise. Dagegen rechnen 39 Prozent in diesem Zeitraum mit schwächeren Umsätzen als vor der Krise angenommen. „Der deutsche Hightech-Markt präsentiert sich derzeit noch weitgehend stabil“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer bei der Vorstellung der Umfrage in München.

Auf die Personalplanung der Unternehmen hat die Krise zurzeit noch keine Auswirkungen. 85 Prozent der befragten Unternehmen sehen keinen Anlass für personelle Anpassungen. Nur 13 Prozent wollen bei Neueinstellungen vorsichtiger agieren. Nach einer BITKOM-Umfrage vom September gibt es aktuell rund 45.000 offene Stellen für IT-Experten. Davon entfallen 19.000 auf die ITK-Industrie und 26.000 auf die Anwenderbranchen. „Die Jobaussichten für ITK-Experten sind nach wie vor sehr gut“, sagte Scheer. Bei Software-Anbietern und IT-Dienstleistern werden im laufenden Jahr trotz der Krise an den Finanzmärkten rund 15.000 neue Stellen geschaffen.

Ein weiteres Thema der Umfrage war die Finanzierungssituation der Betriebe. Da sich die Finanzwirtschaft in großen Schwierigkeiten befindet, könnten die Banken Kredite in Zukunft restriktiver vergeben als bisher. Ein Drittel der befragten Unternehmen rechnet mit schlechteren Finanzierungskonditionen in den kommenden Monaten. Eine deutliche Mehrheit von fast 60 Prozent ist zuversichtlich, dass dies nicht der Fall sein wird. „Das spricht für ein gesundes Selbstvertrauen der Unternehmen“, sagte Scheer. 7 Prozent geben zu dieser Frage keine Prognose ab.

Der BITKOM spricht sich in der aktuellen konjunkturellen Lage für eine konsequente Modernisierung der öffentlichen Verwaltungen aus. Scheer: „Jetzt ist die Gelegenheit, längst überfällige Investitionen in die Hightech-Infrastruktur von Bund, Ländern und Kommunen zu tätigen.“ Damit könne die öffentliche Hand zusätzliche Impulse setzen. Als Beispiele nannte Scheer den digitalen Behördenfunk, öffentliche Bürgerdienste wie das elektronische Meldewesen oder die Anmeldung von Fahrzeugen per Internet sowie eine bessere Ausstattung der Schulen mit Computern und schnellen Internetanschlüssen. Für eine grundlegende Modernisierung des Bildungssystems müssten die Bildungsausgaben von 5,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts auf 6,1 Prozent gesteigert werden. Bisher liegt Deutschland weit unter dem Durchschnitt der Industrieländer von 5,8 Prozent.

Quelle: BITKOM
Foto: Shaun W.
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Auch unfreiwillige Benachrichtigungs-Sms verursachen Kosten

23/10/2008 um 13:19 | Veröffentlicht in Aussenwelt, E-Plus, Markt, O2, T-Mobile, Vodafone | Hinterlasse einen Kommentar

Ein interessanter Artikel auf Spiegel online beschäftigt sich mit der Frage, wer für Anrufbenachrichtigungs-Sms bezahlt. Gemeint sind die Ansagen, die bei abgeschalteter Mailbox bei vergeblichen Anrufen in das Ohr des frustrierten Anrufers gesprochen werden: „Der Angerufene wird per Sms über ihren Anruf informiert“. Die daraufhin versandte Sms bezahlt – mit Ausnahme von Eplus, dort ist sie kostenfrei – der Anrufer. Worüber auch dann nicht informiert wird, wenn er per Knopfdruck entscheiden kann, ob diese Sms versandt werden soll oder nicht. Komfortdienstansage nennt sich das Ganze.
Das Ministerium für Verbaucherschutz rät in solchen Fällen, sich auf ein Urteil aus dem Jahr 2006 zu berufen, nach dem eine Verbindung, die nicht zustande kommt, auch keine Kosten verursachen dürfe, und das Geld jeweils zurück zu fordern. Was, verglichen mit den abgebuchten Centbeträgen, viel Arbeit macht und deswegen wohl den wenigsten Kunden einfallen wird. Und das wiederum summiert sich für die Mobilfunkkonzerne zu einer hübschen, wenn auch halb legal erzielten, Gewinnsumme.

Foto: Niels Timmer

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