Doch lieber wieder lesen

31/07/2008 um 05:10 | Veröffentlicht in TV, Vodafone | Hinterlasse einen Kommentar

Dabei hat es doch gerade erst begonnen: Erst Anfang Juni hatte Mobile 3.0 den Handy-TV-Testbetrieb aufgenommen, jetzt gibt das Konsortium auf: Sein Angebot wird in Kürze eingestellt. Das berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf „unternehmensnahe Kreise“.

Mobile 3.0 wollte Fernsehen auf Handys empfangbar machen und arbeitete auf Basis des DVB-H-Standards. Nach zahlreichen Verschiebungen hatte Mobile 3.0 Anfang Juni in vier Großstädten seinen Testbetrieb aufgenommen.

Hauptgrund für das Scheitern ist nach Informationen von Handelsblatt.com die Verweigerungshaltung der Telefonkonzerne und Netzbetreiber, entsprechende Geräte zu vertreiben. Vodafone-Sprecher Jens Kürten wies die Schuld am Scheitern des Handy-TV allerdings von sich: „Mobile 3.0 hat auf Arbeitsebene zuletzt im Oktober 2007 mit uns gesprochen.“ Dann habe man nichts mehr gehört: „Wir wären für Gespräche und Tests offen gewesen“, sagt Kürten.


Zu den Anteilseignern von Mobile 3.0 gehören unter anderem die Verlagsgruppen Burda und von Holtzbrinck, der südafrikanische Medienkonzern Naspers sowie der Pixelpark-Gründer Paulus Neef und der Düsseldorfer Anwalt Horst Piepenburg.

Dabei klang das letzte Woche bei den Bitkom noch so: „Berlin, 28. Juli 2008 – Das Interesse, Sportereignisse per Handy-TV zu schauen, wächst. 5,6 Millionen Deutsche möchten Fernseh-Übertragungen der Olympischen Spiele 2008 auch auf ihrem Mobiltelefon verfolgen können. Weitere 5 Millionen zeigten zumindest ein grundsätzliches Interesse an Handy-TV. Das ergab eine aktuelle, repräsentative Studie von TechConsult im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Befragt wurden Personen ab 10 Jahre. „Die neuen Handys mit ihren großen Displays, integrierten DVB-T-Empfängern und schnellen Internet-Verbindungen beschleunigen den Trend zum mobilen Zugriff auf TV, Radio und Internet. Länder wie Südkorea oder Italien haben es vorgemacht, Deutschland zieht nach“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Besonders hoch ist die Nachfrage bei Männern zwischen 10 und 17 Jahren: 30 Prozent aller Handy-Besitzer dieser Gruppe wünschen sich Fernsehbilder auf ihrem Mobiltelefon. Bei den Frauen dieser Altersgruppe lag der Anteil bei 25 Prozent.“ yigg it

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Wörterbuch-Klassiker für’s Blackberry

25/07/2008 um 19:07 | Veröffentlicht in 3rd Party Application, BlackBerry Links | 1 Kommentar

Die Berliner Softwarefirma Envi.con stellt in Zusammenarbeit mit der Langenscheidt Verlagsgruppe elektronische Wörterbücher mit Sprachausgabe für Blackberry-Smartphones vor.

Der erste Titel der digitalen Reihe, das Langenscheidt Standard-Wörterbuch Englisch, enthält 350.000 Stichwörter, Wendungen und Übersetzungen in beiden Übersetzungsrichtungen mit Angaben zu Grammatik und Schreibvarianten sowie Hinweisen auf besondere Redewendungen und Sinnzusammenhänge. Neben Englisch und Französisch stehen demnächst auch die Sprachen Spanisch und Italienisch zur Verfügung.

Die Wörterbücher werden auf der Speicherkarte des Blackberry installiert und können so jederzeit offline ohne Internetverbindung verwendet werden. Es fallen keine zusätzlichen Kosten für Datenverkehr an und die Wörterbücher können auch an Orten ohne Mobilfunkversorgung, wie zum Beispiel im Flugzeug, genutzt werden.

Wie in den gedruckten Ausgaben der beliebten gelben Taschenwörterbücher von Langenscheidt sind die Begriffe des Grundwortschatzes besonders markiert.Die neuen Nachschlagewerke zeigen nicht nur die passenden fremdsprachigen Übersetzungen an, sondern helfen als erste mobile Wörterbücher auf dem Blackberry auch bei der Aussprache durch die Vertonung schwieriger Begriffe. Anwender, die mehrere Wörterbücher des Langenscheidt-Verlages installiert haben, können unter einer gemeinsamen Programmoberfläche darauf zugreifen. Interaktive Querverweise erleichtern die Recherche innerhalb des Stichwortbestands.

„Mit der Blackberry-Version der Langenscheidt-Wörterbücher setzten wir nach der erfolgreichen Markteinführung der Markenwörterbücher für Palm OS, Windows Mobile und Symbian auf eine neue zukunftsweisende Handy-Plattform“ sagt Roland Heuberger, Geschäftsführer der Envi.con KG. „Blackberrys weltweiter Marktanteil stieg innerhalb des letzten Jahres von rund acht auf 13 Prozent. Im ersten Quartal 2008 wurden 4,3 Millionen Geräte abgesetzt. Mehr als doppelt so viele wie ein Jahr zuvor.“
„Handys und Smartphones mit qualitativ hochwertigen und Endgeräte-optimierten Inhalten zu versorgen ist selbstverständlich.“ sagt Hubert Haarmann, Leitung eBusiness von Langenscheidt. „Die Erfahrungen aus den USA haben uns bestärkt, Wörterbücher aus dem Hause Langenscheidt für den deutschsprachigen Markt in Zusammenarbeit mit Envi.con zu entwickeln und per Download anzubieten. Unser Engagement ist die konsequente Fortführung der plattformübergreifenden Inhaltestrategie von Langenscheidt.“

Systemanforderungen:
Die Langenscheidt Standard-Wörterbücher sind auf den aktuellen Blackberry-Modellen Pearl, Curve und 8800 lauffähig. Jedes Wörterbuch belegt etwa 6 MB Speicherplatz, die Audiodatei erfordert zusätzlich Speicherkapazität auf der Speicherkarte.

Verfügbarkeit und Preise:
Die Langenscheidt Standard-Wörterbücher sind ab sofort für je 37,90 Euro mit Audio oder 34,90 Euro ohne Audio erhältlich. Eine eingeschränkte Demoversion steht zum Download zur Verfügung.

» Langenscheidt Standard-Wörterbuch Englisch mit Audio
blackberry.pdassi.de/41612
» Langenscheidt Standard-Wörterbuch Englisch Textversion
blackberry.pdassi.de/41610
» Langenscheidt Standard-Wörterbuch Französisch mit Audio
blackberry.pdassi.de/41616
» Langenscheidt Standard-Wörterbuch Französisch Textversion
blackberry.pdassi.de/416124

Die Berliner Softwarefirma Envi.con KG entwickelt seit 1998 Software für mobile Geräte mit den Betriebssystemen Palm OS, Windows Mobile und Symbian OS. Bekannte Produkte sind: PDA Stadtplandienst, Wörterbücher von Duden, Brockhaus und Langenscheidt, das Klinische Wörterbuch Pschyrembel, DasTelefonbuch, GelbeSeiten sowie Ebook-Reiseführer aus dem Michael Müller Verlag für Handhelds und Smartphones.
www.envicon.de
blackberry.pdassi.de

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Das therapeutische Handy

17/07/2008 um 04:34 | Veröffentlicht in Aussenwelt | Hinterlasse einen Kommentar

Das Handy, Dein Freund und Helfer: Neben dem Kontakt zur Außenwelt und dem Transport aller möglicher Daten soll das Handy der Zukunft auch in das ganz persönliche Leben seines Besitzers eingreifen – dies zumindest ist die Vision, die die US-Forscherin Margaret Morris auf Spiegel Online entwickelt. Ihr Projekt ist es, das Handy als mobilen Psychotherapeuten zu benutzen, und ihren Testpersonen ist dies angeblich ausgezeichnet bekommen. Diese neue Art der Telefon-Seelsorge funktioniert so ähnlich wie Tamagotchi, nur eben umgekehrt: Nicht das Tierchen im Taschencomputer wird gefüttert und gestreichelt, sondern das Telefon fragt seinen Besitzer regelmäßig per Skala nach seinem Gefühlszustand und wertet die erhaltenen Daten aus. Und zeigt diese Auswertung eine Stresssituation an, so leitet das Handy zur Entspannungsübung an oder besänftigt mit passenden Fotos die aufgewühlte Seele. Die emotionale Intelligenz soll damit trainiert und der Nutzer dabei unterstützt werden, sich seiner selbst bewusst zu werden, verbunden damit ist auch die Vision, gleich Milliarden im Gesundheitswesen einzusparen. Vielleicht etwas hoch gegriffen? Der ganze Artikel auf Spiegel Online. yigg it

Ein Tag ohne Handy

10/07/2008 um 13:38 | Veröffentlicht in Aussenwelt | Hinterlasse einen Kommentar

Anbei ein Video über ein Kunstprojekt, dass aus geborgten Mobiltelefonen besteht, die für 24 Stunden auf die Leine gehängt werden. Dort klingeln sie und leuchten vor sich hin, wenn sie angerufen werden. Die beiden Künstlerinnen Eve Arpo und Riin Kranna-Rõõs aus Tallinn präsentierten das Projekt erstmals im September 2007 ebendort und jüngst in Edmonton, Kanada. Sie planen, damit demnächst die wahren Metropolen zu erobern: New York und Tokyo. Ihr Anliegen ist es, zum Nachdenken über die Notwendigkeit des Telefon-Dauergebrauchs anzuregen.
Allerdings mussten sie schon in Edmonton eine ernüchternde Entdeckung machen: Die meisten Leute wollen sich nicht einmal im Dienste der Kunst für einen ganzen Tag von ihrem Handy trennen. Bleibt abzuwarten, ob das im Big Apple anders ist…

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O2 Kunden müssen Visitenkarten neu drucken

04/07/2008 um 16:08 | Veröffentlicht in O2 | Hinterlasse einen Kommentar

Nur der Wandel ist beständig – Veränderungen sind doch eigentlich etwas Gutes: Sie bringen neue Sichtweisen, neue Herausforderungen, und wenn sie schief gehen, so doch immerhin neue Erfahrungen. Doch auch, wer selber gerne ändert, sieht dies ganz anders, wenn die Veränderung von dritter Stelle erfolgt und zudem an sich sinn- und nutzlos ist.
Der aktuelle Fall: Wie Golem berichtet, hat O2 einen Fehler gemacht, diesen gleich 55.000 mal wiederholt, hat nun deswegen Ärger bekommen und muss ihn 55.000 mal ändern.
Was war geschehen? Für sein Produkt Genion hatte O2 zwischen 2003 und 2007 10stellige Telefonnummern (gerechnet ohne die erste Null) vergeben, obwohl die Bundesnetzagentur zu diesem Zeitpunkt elfstellige Nummern vorschrieb. Nun müssen diese Nummern ausgetauscht werden – 55.000 Stück.

Unter den Betroffenen herrscht darüber erst mal keine Freude: Das neu Verteilen der Telefonnummer macht Arbeit und gefährdet Kontakte, zudem entstehen Kosten für den Neudruck von Visitenkarten und Werbematerial. O2 tröstet seine Kunden damit, dass die Rufnummernumstelleung kostenlos sei und verteilt zudem Frei-Sms für die Nummernbekanntgabe. Der einzige, der von der Veränderung profitiert, ist die Bundesnetzagentur, die durch die Umstellung (aus einer zehnstelligen Nummer mach zehn elfstellige) Nummern gewinnt. Und den Kunden kann man nur das positive Denken anempfehlen: Ein neues Layout für die Visitenkarte, ein Extra-Newsletter für die eigenen Kunden, all dies sind Gelegenheiten, Kontakte aufzufrischen und nebenbei eigene Angebote zu platzieren.
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Kaum Ansteckungsgefahr bei Smartphones

04/07/2008 um 14:57 | Veröffentlicht in Forschung, Smartphone | Hinterlasse einen Kommentar

Bedrohliche Nachrichten aus Bochum: „Die Malware-Industrie hat ordentlich aufgerüstet und überschwemmt das Internet seit Jahresbeginn mit einer Malware-Flut biblischen Ausmaßes.“ Laut dem Halbjahresbericht der G DATA Software AG brechen täglich auf Windows-Anwender 1.500 neue Schädlinge herein. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres registrierten die G DATA Security Labs mehr als 318.000 neue Malware-Kreationen – mehr Schadcode als im gesamten Rekordjahr 2007. Bei einer gleichbleibend hohen Zuwachsrate, würde dies bis Ende 2008 einen Anstieg um nahezu 500 Prozent bedeuten. Entwarnung hingegen für Besitzer von Smartphones. Die prognostizierte Gefahr für diese Geräte hat sich als Marketing-Luftblase herausgestellt. Im gleichen Zeitraum tauchten lediglich 41 neue Viren auf. Online-Kriminelle betrachten Smartphones weiterhin nicht als lukrative Einnahmequellen. Der Grund dafür:

Fehlende Business-Modelle, geringe Reichweite von Bluetooth und die Vielzahl der Betriebssysteme machen Smartphones weiterhin für Online-Kriminelle als Ziele unattraktiv. Betrachtet man die Gesamtzahl neuer Smartphone-Viren seit 2006, so wird diese Tatsache noch deutlicher: 145 Smartphone-Viren in 30 Monaten.
Für alle anderen bleibt es nervig: Ralf Benzmüller, Leiter der G DATA Security Labs, erklärt den Viren-Markt: „Online-Kriminalität ist zu einem industriellen Komplex herangewachsen, der sich an marktpolitischen Gesichtspunkten orientiert. So wie im produzierenden Gewerbe, sind arbeitsteilige Prozesse bei Online-Kriminellen gang und gäbe. Das Ergebnis sind hochleistungsfähige eCrime-Unternehmen, die Schadprogramme wie am Fließband produzieren können. Mit einer Abnahme der zur Zeit anhaltenden Malware-Flut rechnen wir daher nicht. Der Wettkampf zwischen Online-Kriminellen und Antivire
n-Herstellern hat in ungeahnter Weise an Schärfe zugenommen.2008 hat bereits jetzt alle bisherigen Rekorde gebrochen und ein weiteres unerfreuliches Kapitel in der Geschichte des Internets geschrieben.“

Kriegsgebiet Internet: Angreifen – Infizieren – Ausrauben
Die Bedrohung durch präparierte Webseiten hat deutlich zugenommen. Die von
G DATA 2007 prognostizierte Verlagerung von Schadcode ins Internet ist längst Realität. Die Täter nutzen bei diesem Konzept Sicherheitslücken im Browser oder Web-Applikationen, wie z. B. Flash oder Adobe Reader. Entgegen landläufigen Vermutungen sind die meisten infizierten Webseiten selten in den „Rotlichtbezirken“ des Internets zu finden, sondern liegen auf populären Webservern.

Die Mehrzahl der neuen Schädlinge sind auf den Diebstahl von Anwender-Daten spezialisiert, wie z. B. Online-Banking-Daten, Kreditkarten-Informationen oder Zugangsdaten zu Online-Spielen. Durch Backdoors, die Hintertüren installieren, gelingt es den Angreifern, die komplette Kontrolle über den Rechner zu übernehmen und weiteren Schadcode einzupflegen bzw. den PC als Zombie in Botnetze einzubinden. Es ist daher nicht verwunderlich, dass diese Schadcode-Typen unangefochten die Top Five mit 75.027 Neuzugängen anführen.

Ausblick 2. Hälfte 2008
G DATA rechnet in den kommenden Wochen und Monaten mit einer weiteren Zunahme von Schadcode. Die anstehenden sportlichen Großveranstaltungen – wie beispielsweise die Olympiade in Peking – könnten die Situation weiter verschärfen. Online-Kriminelle nutzen globale Events als Aufhänger, um ihrerseits verstärkt auf Datenjagd zu gehen und Kasse zu machen. Mit einem erhöhten Ausstoß an Phishing-Mails ist daher ebenfalls zu rechnen.

Detaillierte Informationen, Zahlen und weitere Trends finden Sie im G DATA Halbjahresbericht 2008.

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