Forschungsschwindel

25/05/2008 um 23:23 | Veröffentlicht in Forschung | Hinterlasse einen Kommentar

Wie der Spiegel berichtet, sind zwei aufsehenerregende Studien über Gefahren der Handystrahlung gefälscht.

Zwei Studien über Erbgutschäden durch Mobilfunk sind demnach das Werk einer Labortechnikerin einer Wiener Universität, die Daten manipuliert hat.

Beide Studien wurden an der medizinischen Universität Wien durchgeführt und in den Jahren 2005 und 2008 veröffentlicht. Nach diesen Ergebnissen sollten schon eine geringe Mobilfunkdosis Brüche im Erbgut von Zellen verursachen. Dass dies eine Erfindung der Labortechnikerin war, ergab die Untersuchung einer von der Universität eingesetzten Kommission.

Diese ertappte die Angestellte, die ihre Manipulationen offenbar über Jahre hinweg fortsetzte, auf frischer Tat beim Erfinden von Daten. Nach Auskunft des Rektors Wolfgang Schütz gab sie die Manipulationen zu. Als Nächstes soll untersucht werden, wie es geschehen konnte, dass die leitenden Professoren sich von einer einfachen Laborkraft hinters Licht führen ließen. Die Universität fordert, dass beide Studien zurückgezogen werden.

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