Billiger geht’s nicht – oder doch?

17/05/2008 um 17:25 | Veröffentlicht in E-Plus, Markt, TV | Hinterlasse einen Kommentar

Unterschiedliches war in den letzten Tagen zum Thema Mobilfunkgebühren zu hören – und dies beide Male aus dem Haus E-Plus. Erst sagte der Simyo-Chef Rolf Hansen dem Berliner Tagesspiegel, dass er keine Möglichkeiten sehe, die Tarife weiter zu senken: „Weiter runter kann keiner gehen, ohne Geld zu verbrennen“. Kunden der E-Plus-Tochter telefonieren wie auch Nutzer von Blau.de derzeit für neun Cent pro Minute. Laut Simyo sei also der vor rund drei Jahren eingeläutete Preisrutsch auf dem deutschen Mobilfunkmarkt vorerst ein Ende, da der Mobilfunkmarkt gesättigt sei.

Gegenteiliges sagt hingegen ausgerechnet E-Plus-Chef Thorsten Dirks dem Düsseldorfer Fernsehsender center.tv. Er nämlich hält es für möglich, dass die Mobilfunkbranche ihr Geld in Zukunft mit Werbeeinnahmen und nicht mehr über Gesprächsgebühren verdient. Für die Kunden könnten damit die Kosten gegen Null sinken.

In spätestens 5 Jahren, so die dem Sender dargelegte Vision, werden sich die Geschäftsmodelle komplett gewandelt haben und mit dem Googles zu vergleichen sein. Allenfalls über Grundgebühren, nicht aber über Gesprächskosten könnte dann noch konkret Geld eingenommen werden. Ausgeglichen würde das durch „hoch personalisierter Werbung, die als solche nicht wahrgenommen wird“. Sein Unternehmen sei bereits dabei, diese Möglichkeiten zu erforschen.

Wir sind gespannt.

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