Forschungsschwindel

25/05/2008 um 23:23 | Veröffentlicht in Forschung | Hinterlasse einen Kommentar

Wie der Spiegel berichtet, sind zwei aufsehenerregende Studien über Gefahren der Handystrahlung gefälscht.

Zwei Studien über Erbgutschäden durch Mobilfunk sind demnach das Werk einer Labortechnikerin einer Wiener Universität, die Daten manipuliert hat.

Beide Studien wurden an der medizinischen Universität Wien durchgeführt und in den Jahren 2005 und 2008 veröffentlicht. Nach diesen Ergebnissen sollten schon eine geringe Mobilfunkdosis Brüche im Erbgut von Zellen verursachen. Dass dies eine Erfindung der Labortechnikerin war, ergab die Untersuchung einer von der Universität eingesetzten Kommission.

Diese ertappte die Angestellte, die ihre Manipulationen offenbar über Jahre hinweg fortsetzte, auf frischer Tat beim Erfinden von Daten. Nach Auskunft des Rektors Wolfgang Schütz gab sie die Manipulationen zu. Als Nächstes soll untersucht werden, wie es geschehen konnte, dass die leitenden Professoren sich von einer einfachen Laborkraft hinters Licht führen ließen. Die Universität fordert, dass beide Studien zurückgezogen werden.

Advertisements

Neu: Der BlackBerry als Diktiergerät!

25/05/2008 um 17:34 | Veröffentlicht in 3rd Party Application, BlackBerry Links, Smartphone | Hinterlasse einen Kommentar

Die Berliner Firma Thax Software präsentierte ihr neuestes Produkt erstmals auf der Cebit 2008. Die Software „Findentity Mobile Dictate“, die aus einem Blackberry ein professionelles Diktiergerät macht, ist derzeit als Testversion gratis downloadbar, Tester, die die Software kommentieren, erhalten bis zum 30.6.2008 10 % Ermäßigung auf den Kaufpreis von 149 Euro zzgl.Ust.

Das Programm ergänzt das Handy um einen Diktiermodus mit einfacher Einhandbedienung. Ausgewählte Tasten und der Trackball sind dann mit Funktionen wie bei professionellen Diktiergeräten belegt. Damit ist es möglich, beliebig lange Diktate und Sprachnachrichten zu erstellen. Es gibt Vor- und Rückspulfunktion, nahtloses Einfügen, Löschen und Überschreiben von Passagen und das Setzen von Lesezeichen ist ebenfalls möglich.

Das für die Sprachaufzeichnung verwendete Format ist kleiner als das im professionellen Bereich bisher übliche DSS- und bis zu 20mal kleiner als das WAV-Format. Per Knopfdruck werden die Diktate weltweit per E-Mail in kürzester Zeit ans Büro versandt und stehen dort für die sofortige Weiterbearbeitung zur Verfügung – auch für die Umwandlung in Text durch eine Spracherkennungssoftware. Die Zuweisung zu Akten, Mandanten und Schreibkräften sowie die Vergabe von Bearbeitungsprioritäten zeigen dem Empfänger sofort, wie das Diktat behandelt werden soll.

Durch den Einsatz von Sprachnachrichten – vom BlackBerry-Smartphone ins Büro oder von BlackBerry-Smartphone zu BlackBerry-Smartphone – anstelle des Erstellens von E-Mails oder SMS-Nachrichten verspricht die Firma Thax Zeiteinsparungen von bis zu 90 Prozent. Im Büro können Diktate per USB oder Bluetooth auch auf den Computer übertragen werden.

Eine Abspielsoftware für den PC wird laut Thax „später noch“ kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Dateien können aber auch mit dem Real-Player abgespielt werden. Für ein professionelles Diktatmanagement mit Interaktion mit dem BlackBerry-Smartphone empfiehlt Thax das verwandte Programm Findentity Dictate.

Systemvoraussetzung:BlackBerry-Software 4.2 oder höher

http://www.thax.de bzw. http://www.thax.de/mobile

Billiger geht’s nicht – oder doch?

17/05/2008 um 17:25 | Veröffentlicht in E-Plus, Markt, TV | Hinterlasse einen Kommentar

Unterschiedliches war in den letzten Tagen zum Thema Mobilfunkgebühren zu hören – und dies beide Male aus dem Haus E-Plus. Erst sagte der Simyo-Chef Rolf Hansen dem Berliner Tagesspiegel, dass er keine Möglichkeiten sehe, die Tarife weiter zu senken: „Weiter runter kann keiner gehen, ohne Geld zu verbrennen“. Kunden der E-Plus-Tochter telefonieren wie auch Nutzer von Blau.de derzeit für neun Cent pro Minute. Laut Simyo sei also der vor rund drei Jahren eingeläutete Preisrutsch auf dem deutschen Mobilfunkmarkt vorerst ein Ende, da der Mobilfunkmarkt gesättigt sei.

Gegenteiliges sagt hingegen ausgerechnet E-Plus-Chef Thorsten Dirks dem Düsseldorfer Fernsehsender center.tv. Er nämlich hält es für möglich, dass die Mobilfunkbranche ihr Geld in Zukunft mit Werbeeinnahmen und nicht mehr über Gesprächsgebühren verdient. Für die Kunden könnten damit die Kosten gegen Null sinken.

In spätestens 5 Jahren, so die dem Sender dargelegte Vision, werden sich die Geschäftsmodelle komplett gewandelt haben und mit dem Googles zu vergleichen sein. Allenfalls über Grundgebühren, nicht aber über Gesprächskosten könnte dann noch konkret Geld eingenommen werden. Ausgeglichen würde das durch „hoch personalisierter Werbung, die als solche nicht wahrgenommen wird“. Sein Unternehmen sei bereits dabei, diese Möglichkeiten zu erforschen.

Wir sind gespannt.

Fußball wirklich verstehen

13/05/2008 um 15:02 | Veröffentlicht in 3rd Party Application, PDA, Smartphone | Hinterlasse einen Kommentar

Bald ist Juni, und dann werden Männer Emotionen zeigen wie nie – Die dann stattfindende Fussball-Europameisterschaft steht unter dem Motto „Expect Emotions“ – Erwarte Gefühle. Um das mit dem Verstehen der Gefühle zumindest auf dem Fußballplatz einfacher zu machen, bietet die Firma Hexaglot pocket nun spezielle Fußball-Wörterbücher für Smartphones und PDA an.
Mit ihnen genügt ein Blick ins digitale Wörterbuch und schon sind dem gemeinsamen Anfeuern und Fachsimpeln mit anderen Fans keine Grenzen mehr gesetzt.

Hexaglot bietet einen kostenlose Basis-Software zum Download an, die dann um Wortpakete aus verschiedenen Sprachen und Bereichen ergänzt werden. Das Wörterbuch wird auf dem PDA oder Smartphone installiert und bietet dem Benutzer einen umfangreichen Fussball-Wortschatz in bis zu 8 Sprachen, von Deutsch, Englisch, Französisch über Italienisch, Spanisch, Portugiesisch bis hin zu Niederländisch oder Schwedisch.

Ganz billig ist der Spaß allerdings nicht: Pro Spezialwörterbuch fallen 7,90 Euro an.

Neben dem Fussball-Wörterbuch sind bei Hexaglot auch die Spezialwörterbücher zu den Themengebieten Gastronomie und Automobil erhältlich.

http://www.hexaglotpocket.com

T-Mobile hat umgebaut…

09/05/2008 um 18:28 | Veröffentlicht in T-Mobile | Hinterlasse einen Kommentar

… und bietet nach bundesweiter Modernisierung der Technik EDGE jetzt flächendeckend in ganz Deutschland an – auch in Sachsen: Mit dem Anschluss der Landkreise Bautzen, Kamenz, Löbau-Zittau, im Niederschlesischen Oberlausitzkreis und der Stadt Hoyerswerda wurden die Arbeiten abgeschlossen.

An bundesweit über 20.000 Mobilfunkstationen wurde die Systemtechnik gewechselt. T-Mobile errichtete innerhalb eines Jahres ein hochmodernes GSM-Mobilfunknetz für seine Kunden. Die neue Systemtechnik soll die Sprachqualität verbessern und Kosten einsparen. Darüber hinaus ist T-Mobile ab sofort in der Lage, EDGE flächendeckend anzubieten. Dadurch können E-Mails, Bilder und Musik in hoher Geschwindigkeit überall mit dem Handy versandt werden. Frequenz und Feldstärke der Anlagen bleiben gleich. Neue Standorte werden nicht benötigt.

EDGE – Enhanced Data Rates for GSM Evolution – bezeichnet eine Technik zur Erhöhung der Datenrate in GSM-Mobilfunknetzen durch Einführung eines zusätzlichen Modulationsverfahrens. T-Mobile hat angeblich wegen seines EDGE-Ausbaus den Zuschlag für den deutschen Vertrieb des iPhone erhalten haben. Auch Vodafone und O2 planen, EDGE in ihren Netzen anzubieten.

Für die Systemtechnik waren Alcatel-Lucent und Ericsson die Lieferanten. „Der Systemtechniktausch bei einem Mobilfunknetz im Livebetrieb gleicht einer Operation am offenen Herzen“, sagt Günther Ottendorfer, Geschäftsführer Technik T-Mobile Deutschland GmbH. „Wir haben hier Neuland betreten.“.

„Mit den Funksystemen von Alcatel-Lucent konnte T-Mobile nicht nur zügig EDGE einführen, sondern die Dienstequalität im ganzen Netz deutlich verbessern und den Stromverbrauch um 30-40 % senken. Außerdem sind unsere GSM/EDGE Multi-Standard-Basisstationen schon für ein reibungsloses und kostengünstiges Upgrade auf die nächste Mobilfunkgeneration vorbereitet“, sagt Alf Henryk Wulf, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, Alcatel-Lucent Deutschland AG.

Der Mobilfunkstandard EDGE erlaubt Downloadraten von bis zu 220 kbit/s (Upload: 110 kbit/s). Das entspricht etwa der vierfachen Geschwindigkeit eines einfachen ISDN-Anschlusses.

Vorraussetzung für den Breitband-Zugriff aufs Internet per Handy, Smartphone, Laptop und stationäre PCs ist die „web ’n‘ walk“-Karte. ausgestattet sind. Passende Geräte und Tarife für die Nutzung des mobilen Internets bietet T-Mobile für Privat- und Geschäftskunden an.

Parallel zu Weiterentwicklung des GSM-Netzes betreibt T-Mobile den Ausbau der Netzinfrastrukturen für UMTS/HSPA und W-LAN.

http://www.t-mobile.de/netzabdeckung.

Foto: t-mobile

Big Brother is listening

09/05/2008 um 18:18 | Veröffentlicht in Aussenwelt | Hinterlasse einen Kommentar

Was soll man aus dieser Kurve schließen? Werden Mobiltelefonier immer krimineller? Oder Kriminelle immer mobiler?

Die Bundesnetzagentur hat die Jahresstatistik 2007 der strafprozessualen Überwachungsmaßnahmen der Telekommunikation gemäß § 110 Abs. 8 Telekommunikationsgesetz (TKG) veröffentlicht. Danach wurden von den Gerichten im letzten Jahr 38.386 Anordnungen zur Überwachung der Telekommunikation sowie 7.603 Verlängerungsanordnungen erlassen. Die Anordnungen betrafen 39.200 Rufnummern von Mobiltelefonanschlüssen und 5.078 Rufnummern von Festnetzanschlüssen (analog und ISDN).

Gleichzeitig teilt die Bundesnetzagentur mit, dass der anhaltende Anstieg der Überwachungsmaßnahmen generell auf Teilnehmerzuwächse zurückzuführen ist. Besonders im Jahr 2007 zog eine Zunahme der Mobiltelefonteilnehmer von über 13 Prozent einen entsprechend steileren Anstieg der Überwachungsmaßnahmen im Vergleich zu den Vorjahren nach sich. Im Festnetzbereich wurde ein leichter Rückgang der Überwachungsmaßnahmen analog zum Jahr 2006 beobachtet.

Nach der Strafprozessordnung dürfen Überwachungsmaßnahmen der Telekommunikation nur in Fällen besonders schwerer Kriminalität angewendet werden. Dazu bedarf es grundsätzlich einer richterlichen Anordnung.

Die bisherige gesetzliche Verpflichtung der Betreiber von Telekommunikationsanlagen, eine Jahresstatistik zu den durchgeführten Überwachungsmaßnahmen zu erstellen sowie der gesetzliche Auftrag der Bundesnetzagentur, diese zu veröffentlichen, sind zum 1. Januar 2008 weggefallen. Diese Aufgabe übernehmen nun die Bundesländer, der Generalbundesanwalt und das Bundesamt für Justiz. Die Länder und der Generalbundesanwalt berichten dem Bundesamt für Justiz kalenderjährlich jeweils bis zum 30. Juni des dem Berichtsjahr folgenden Jahres über in ihrem Zuständigkeitsbereich angeordnete Maßnahmen. Das Bundesamt für Justiz erstellt eine Übersicht zu den im Berichtsjahr bundesweit angeordneten Maßnahmen und veröffentlicht diese im Internet.

Eine neue Dimension im Datenverkehr

08/05/2008 um 03:38 | Veröffentlicht in Geräte, Smartphone, Windows Mobile | Hinterlasse einen Kommentar

Am Dienstag präsentierte der taiwanische Smartphone-Spezialist HTC sein neuestes Windows-Smartphone: Das Touch Diamond ist das erste Smartphone mit den UMTS-Beschleunigern HSDPA und HSUPA. Während HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) Brutto-Datenraten von maximal 7,2 MBit/s in Empfangsrichtung erreicht, erhöht HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) auch die Senderichtung auf maximal 1,4 MBit/s. Bislang schaffen UMTS-Handys und -Smartphones maximal 384 kBit/s. Außer in UMTS-Netzen funkt das Quadband-GSM-Gerät in fast allen GSM-Netzen weltweit. Auch per Wlan oder Bluetooth nimmt es KOntakt zur Außenwelt auf.

Ab Juni gibt es das Telefon bei O2, doch auch E-Plus, T-Mobile und Vodafone wollen es alsbald in ihr Programm aufnehmen.

Foto: Htc

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.
Entries und Kommentare feeds.