Blackberry als Türöffner

28/04/2008 um 11:04 | Veröffentlicht in 3rd Party Application | Hinterlasse einen Kommentar

SOREX Wireless hat ein weltweit patentiertes Produkt entwickelt, welches jedes bluetoothfähige Handy zu einem Schlüssel macht. Mit dieser Technologie hat das Unternehmen bereits mehrere Inovationspreise gewonnen – es ist jetzt im Elektrofachhandel erhältlich.

Das laut Hersteller hochsichere Zutrittssystem öffnet die Türen vollautomatisch. Der Schlüssel dafür ist ein bluetoothfähiges Handy, und das kann dabei sogar in der Tasche verstaut bleiben. Am Handy selbst müssen keinerlei Veränderungen vorgenommen werden. Jedes bluetoothfähige Mobiltelefon kann als elektronischer Schlüssel verwendet werden.

Die Reichweite ist dabei von wenigen Zentimetern bis hin zu mehreren Metern beliebig einstellbar und, ob die Tür bei Annäherung, oder durch Codeeingabe geöffnet werden soll, bleibt ganz den individuellen Wünschen überlassen.

Zudem kann der Verwalter des Systems in Echtzeit neue Personen zum Zutritt berechtigen und natürlich auch autorisierten Personen die Zutrittsrechte wieder nehmen.
Das heißt: Wo normalerweise bei verlorenen Schlüsseln zu gesicherten Bereichen oft alle Schlösser getauscht werden mussten, reicht bei Verlust eines zutrittsberechtigten Handys ein Tastendruck im Mitarbeiterverzeichnis, und der entsprechende „Bluetooth-Schlüssel“ ist gesperrt.

Das wirelessKey Zutrittssystem funktioniert über einen Bluetooth Server, welcher direkt an ein elektrisches Türsystem gekoppelt ist. Dieser sucht permanent nach Bluetooth-Geräten in seiner Reichweite. Findet der Server ein bluetoothfähiges Gerät, erfolgt eine Sicherheitsabfrage. Ist das Gerät bzw. dessen Nutzer zutrittsberechtigt, öffnet sich die Tür automatisch.

Für Sicherheit garantiert Sorex dabei durch dreifache Verschlüsselung, Sicherung durch 128 Bit, den Bluetooth-Unsichbarmodus, die Möglichkeit einer zusätzlichen Code-Abfrage.

Mehr Infos unter http://www.sorex-austria.com

RIM – Keiner wächst schneller

27/04/2008 um 18:45 | Veröffentlicht in Markt, RIM, T-Mobile | Hinterlasse einen Kommentar

Der kanadische Blackberry-Hersteller Research in Motion belegt zwar keinen der allersersten Plätze der Studie, mit der das Marktforschungsunternehmen Millward Brown die Markenwerte der Weltkonzerne einstufte – doch RIM belegt mit den Blackberry immerhin Rang 51. Der Studie zufolge ist es aber der Markenwert des Smartphones, das die höchste Wertsteigerung binnen eines Jahres verzeichnen kann – der Wert konnte isch annähernd verfünffachen und steigt um 390 Prozent auf 13,7 Mrd. Dollar.

Der Studie zufolge ist Google mit einem Wert von 54,5 Mrd. Euro die wertvollste Marke der Welt – auch immerhin ein plus von 30 Prozent zum Vorjahr. Die wertvollste deutsche Marke ist BMW auf Rang 17 mit 28 Mrd. Dollar (plus neun Prozent).

Generell zeige das Ranking, dass Marken als Wachstumsfaktor für Konzerne immer wichtiger und wertvoller würden: Unternehmen mit Marken in den Top 100 schnitten deutlich besser ab als der Aktienmarkt allgemein. Für die Studie kombinierte Millward Brown öffentliche Finanzdaten mit Verbraucheraussagen. Weltweit wurden über eine Million Verbraucher zu rund 50 000 Marken befragt.

Die Top 5 der wertvollsten Marken ist identisch mit dem Vorjahr. Den zweiten Platz belegte der US-Mischkonzern General Electric (GE) mit einem Markenwert von knapp 71,4 Mrd. Dollar (plus 15 Prozent). Auf Platz drei ist Microsoft mit 70,9 Mrd. Dollar (plus 29 Prozent), Platz 4 Coca-Cola und Platz 5 China Mobile.

Neun deutsche Unternehmen sind unter den Top 100. BMW auf Rang 17 mit 28 Mrd. Dollar (plus neun Prozent), Porsche auf Rang 28 (21,7 Mrd. Dollar/plus 62 Prozent), direkt vor SAP (21,67 Mrd./plus 20 Prozent). Mercedes auf Platz 36 mit 18 Mrd. Dollar. (1 Prozent plus). Außerdem dabei sind Deutsche Bank (42. Platz), Siemens (47.), T-Mobile (83.), Esprit (90.) und VW (96.).

Unternehmen machen’s mobil

27/04/2008 um 18:38 | Veröffentlicht in Internet, Markt, Mobiles Büro | Hinterlasse einen Kommentar

WIESBADEN – Die Zahl der Unternehmen mit mobilem Internetzugang hat sich in 2007 gegenüber 2006 mehr als verdreifacht. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, nutzten im Jahr 2007 rund 21% der Unternehmen mit Internetzugang neben ihrem stationären Festnetz- oder DSL-Zugang eine mobile Verbindung zum weltweiten Netz. Im Jahr 2006 lag dieser Anteil noch bei 6%.

Grund für die so stark gesteigerte Attraktivität des mobilen Internets sind drastische Preisrückgänge der Mobilfunkbetreiber und die Weiterentwicklung der UMTS-Technologie mit erheblich höheren Übertragungsraten. Hinzu kommt die zunehmende Nutzung von WLAN als drahtlose Internetverbindung im Unternehmensgebäude oder auf Geschäftsreisen über sogenannte Hotspots, die immer mehr Verbreitung finden.

Eine Substitution des stationären Internetzugangs durch mobile Verbindungen lässt sich jedoch nicht erkennen. Lediglich 2% der Unternehmen, die in 2007 angaben, einen mobilen Internetzugang zu nutzen, griffen ausschließlich über diese Verbindung auf das World Wide Web zu.

Die Nutzung von mobilen Internetzugängen variiert allerdings stark in Abhängigkeit von der Größe der Unternehmen. Während in der Größenklasse mit 250 und mehr Beschäftigten jedes zweite Unternehmen (51%) das mobile Internet nutzte, lag der Anteil bei Unternehmen mit weniger als 20 Beschäftigten in 2007 bei knapp 19%.

Auch im europäischen Vergleich, der sich im Gegensatz zu den dargestellten nationalen Ergebnissen nur auf Unternehmen mit zehn und mehr Beschäftigten bezieht, ist der Trend zur Nutzung von mobilen Internetverbindungen sichtbar. So griffen im Jahr 2007 rund 23% der Internet nutzenden Unternehmen mit zehn und mehr Beschäftigten in der EU-27 auf transportable Internetzugänge zurück (2006: 17%). Deutschland lag hier mit einem Anteil von 25% leicht über dem europäischen Durchschnitt. Am häufigsten machten Unternehmen in Finnland (48%), Schweden und dem Vereinigten Königreich (jeweils 35%) von der Möglichkeit Gebrauch, sich mobil in das Internet einzuwählen.

Weitere Ergebnisse der aktuellen Erhebung zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie in Unternehmen sind kostenlos über den Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter (Suchwort: IKT) erhältlich.

Mobiles Marketing und Knochenbruch

25/04/2008 um 15:14 | Veröffentlicht in Aussenwelt, Markt, telesense | Hinterlasse einen Kommentar

Es ist ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen in den USA.: Mal steht die eine, mal der andere in der Gunst der Wähler vorne. Dort wie hier sind spontane Wahlentscheidungen immer häufiger. Und diese gesellschaftliche Entwicklung – immer mehr Flexibilität, Mobilität und Spontanität – wird von den Marketing-Profis in den Wahlkampfteams gezielt genutzt: Am Wahltag bekommen die wahlberechtigten Abgeordneten eine SMS mit der Wahlerinnerung und Namen des zu Wählenden aufs Handy. Eine klare Anweisung – mit klarem Erfolg. Die Wahlbeteiligung steigt direkt in Reaktion zu den verschickten SMS.

Und so groß die Unterschiede zwischen den USA und China auch sein mögen, so ist das mobile Marketing auch im Land der aufgehenden Sonne ein beliebtes Mittel der Information. Lesen Sie dazu auch den augenzwinkernden Artikel der Berliner Zeitung.

Mobiles Marketing – der Versand von SMS an Kunden – wird auch in der hiesigen Wirtschaft immer öfter eingesetzt: Ihre Bestellung wurde soeben verschickt, Ihr Frisörtermin ist heute um 17 Uhr, Sie erhalten Sonderrabatte heute und morgen, Ihre Rechnung steht in unserem Portal bereit, das neue Fahrzeugmodell wird am 29. April in Ihrem Autohaus vorstellt etc. Mehr Aufmerksamkeit, mehr Traffic, mehr Umsatz. Ob Rechnungsversand, Liefer-Status, Rabatt-Aktionen, Produktneuerungen, Einladungen, Geburtstagswünsche, Gutscheinaktionen, Terminerinnerungen, Sonderaktionen, ob Text, Bild oder Film – die Telesense Kommunikation GmbH bietet viele neue My-Mobile-Marketing-Produkte zur Kundenbindung, für Cross- und Upselling.

Informationen unter http://www.telesense.de und http://www.my-mobile-office.com

Nie mehr mehr als 90 Euro

24/04/2008 um 16:53 | Veröffentlicht in Vodafone | Hinterlasse einen Kommentar


Vodafone führt die Telefonie-Flatrate für alle deutschen Netze ein und bietet ab sofort die SuperFlat XL für 79,95 Euro pro Monat an. Darin enthalten ist eine Telefonie-Flatrate in alle deutschen Netze.

Das neue Angebot umfasst eine Flatrate für nahezu unbegrenzte nationale Standardtelefongespräche in das deutsche Festnetz, das deutsche Vodafone-Netz und alle anderen deutschen Mobilfunknetze. Die SuperFlat XL kann zu einem monatlichen Basispreis von 79,95 Euro bei einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten gebucht werden. Der einmalige Anschlusspreis beträgt 24,95 Euro. Möchte man dazu ein subventioniertes Handy, zahlt man lediglich 10 Euro mehr pro Monat. Die SuperFlat mit Familienvorteil (9,95 Euro pro Monat für Telefonie-Flat ins Vodafone- und Festnetz) kann ebenfalls hinzugebucht werden.

Gratis dazu soll es auch eine eigene Festnetznummer sowie das UMTS-Angebot „Happy Life“ geben. Überdenken sollte man das Kleingedruckte: „Bei Überschreiten von 250 Stunden in einem Abrechnungszeitraum im 60/1-Takt besteht eine erleichterte Kündigungsmöglichkeit für Vodafone“. Ein Griff zum Taschenrechner bescheinigt aber hier die Möglichkeit, 10 Tage am Stück durchzutelefonieren.

http://www.vodafone.de

Foto: vodafone

In Graz wird es ruhiger

18/04/2008 um 01:09 | Veröffentlicht in Aussenwelt | Hinterlasse einen Kommentar

…denn Handy-Lärm wird aus öffentlichen Verkehrsmitteln verbannt. Es gilt ab sofort ein „prinzipielles Telefonierverbot“ in Fahrzeugen des öffentlichen Nahverkehrs. Alle Busse und Straßenbahnen der Grazer Verkehrsbetriebe (GVB) wurden dazu mit sogenannten „Lautlos“-Aufklebern versehen. Die Hinweise sollen Fahrgäste daran erinnern, dass das Telefonieren mit dem Handy in öffentlichen Verkehrsmitteln der Stadt Graz nicht erwünscht ist. In den neuen Beförderungsrichtlinien wurde zudem verankert, dass Passagiere den Klingelton ihres Handys ausschalten, bevor sie die Fahrzeuge betreten. Sonstige Mobiltelefonfunktionen (SMS, Internet, Kalender oder Spiele) sollen nur im Lautlos-Modus genutzt werden.

Bestraft werden soll nicht, besonders renitente Passagiere können aber „aus Bus und Bim verwiesen werden“, heißt es bei den Verkehrsbetrieben. Die GVB befürchten aber dennoch, dass zahlreiche Kunden künftig auf die Nutzung von Bussen und Bahnen verzichten könnten, weil sie dort nicht mehr telefonieren dürfen.

Irgendwie auch schade! So eine Busfahrt kann doch auch an Unterhaltsamkeit gewinnen, wenn man dabei etwas aus dem Privatleben seines Nachbarn erfährt.

RIM statt Nokia in Bochum

17/04/2008 um 13:50 | Veröffentlicht in Nokia, RIM, Vodafone | Hinterlasse einen Kommentar

Gute Nachrichten für Fachkräfte der Telekommunikation, die sich in Bochum wohlfühlen: Mit etwas Glück können sie nach dem Ausscheiden bei Nokia wegen der Auflösung des Standortes eine neue Stelle beim Blackberry-Hersteller RIM finden. Die kanadische Firma macht derzeit gute Gewinne und scheint zu planen, ins Ruhrgebiet zu expandieren – es wurden bereits Stellenanzeigen geschaltet und bereits im März eine Informationsveranstaltung für potenzielle Mitarbeiter abgehalten.

Geplant ist nach einem Bericht des Focus, dass in Bochum das europäische Forschungs- und Entwicklungszentrum von Research in Motion errichtet werden soll. Nach Informationen des Blattes sollen am neuen Standort bis zu 300 Arbeitsplätze entstehen, unter anderem auch im Bereich Immobilienbewirtschaftung.

RIM-Sprecher Arno Glompner sagte dem Magazin: „RIM sucht nach talentierten Kandidaten, die wir in Wissenschaftsinstitutionen wie der Ruhr Universität oder dem Horst-Görtz-Institut finden können. Wir wollen in Europa ein Zentrum für Forschung und Entwicklung eröffnen. Da ist die Stadt Bochum eine interessante Option.“. Angeblich soll die Standortentscheidung bereits gefallen sein.

Allerdings seien laut Nokia-Aufsichtsrätin Ulrike Kleinebrahm die Kanadier nur an Ingenieuren, nicht an Arbeitern interessiert. Attraktiv für RIM sei auch die geografische Nähe zu seinem Kunden Vodafone in Düsseldorf.

Klug im Flug

14/04/2008 um 01:57 | Veröffentlicht in 3rd Party Application, BlackBerry Links, Internet, Smartphone | Hinterlasse einen Kommentar

Ob der Auslandsaufenthalt, der Bootsführerschein, das Vorstellungsgespräch oder die Prüfung im Medizinstudium – kaum eine Herausforderung, auf die man sich nicht mobil vorbereiten kann. Zahlreiche Plattformen bieten die unterschiedlichsten Unterrichtsstoffe für’s Lernen unterwegs an. Auch auf das Abitur – zumindest auf den Part Biologie – kann man sich neuerdings per „M-Learning“ vorbereiten. Die Fragen stellen die virtuellen Lehrer per multiple choice, bei Fehlern wird die richtige Lösung erklärt.

Portale, von denen man die mobile Weiterbildung herunterladen kann:

http://www.handylearn-projects.de
Bio für’s Abi, Medizin für’s Studium, Sportbootführerschein für Binnen- und Küstengewässer, Gedächtnistraining für alle.

http://www.m-learning.info
Kurse der Uni Münster und der Uni Potsdam

http://www.studymobile.de
Von der Grundschule bis zur Berufsausbildung – Lernprogramme nach dem Karteikartensystem schon für 1 Euro

http://www.mobillinga.de
Businessenglisch und Polnisch – und ein kleines Gratis-Testpaket

http://www.handango.de
Angebote speziell für Handhelds, Blackberrys und Smartphones.

http://www.cleverlearn.com
Englischtrainer, 7-Tage-Gratis-Version

http://www.handyglobal.de
17 Sprachkurse, darunter auch Chinesisch und Japanisch

http://www.ectaco.de
Vokabeltrainer in 20 Sprachen

http://www.fahrschool.com
Vorbereitung auf die theoretische Fahrschulprüfung

Motorola auf Schlingerkurs

06/04/2008 um 21:31 | Veröffentlicht in Markt, Motorola | Hinterlasse einen Kommentar

Das Telekommunikationsunternehmen Motorola kämpft weiter mit Verlusten und deshalb an verschiedenen Fronten: Man plant die Abspaltung der Mobilfunksparte in ein ebenfalls börsennotiertes Unternehmen: Der Handy-Hersteller und Telekommunikationsausrüster will sich in zwei getrennte Konzerne aufspalten, die zum einen die Handy-Sparte und zum anderen den Geschäftskundenbereich umfassen. Neben der Mobiltelefonie betreibt Motorola profitable Geschäfte unter anderem mit TV-Settop-Boxen sowie Mobilfunknetzen und Kommunikationstechnik für Firmen. Die derzeitigen Motorola-Aktionäre sollen Anteile an beiden Unternehmen erhalten. Die Aufspaltung soll im Jahr 2009 erfolgen.
Zweitens schließt Motorola die Produktion in Singapur und muss auch erneut Stellen abbauen. Der Abbau von weiteren 2600 Stellen kostet 104 Millionen US-Dollar (66 Millionen Euro), wie Motorola am Donnerstag in einer Mitteilung an die Börsenaufsicht bekannt gab. Damit hat der Handyhersteller binnen etwas mehr als einem Jahr etwa 10.000 Arbeitsplätze weggefallen. Zum Jahreswechsel 2008 beschäftigte Motorola noch rund 66.000 Mitarbeiter. Als Ursache für das schlingernde Geschäft sehen Beobachter das Fehlen konkurrenzfähiger Mobiltelefone. Seinen fast schon angestammt erscheinenden Platz als weltweit zweitgrößter Handy-Hersteller hinter Nokia musste Motorola bereits an Samsung abgeben, der Marktanteil schrumpfte im vierten Quartal 2007 im Jahresvergleich um fast 38 Prozent, Motorola rutschte in die roten Zahlen. Aktionäre forderten seit Langem eine Aufspaltung des Unternehmens, darunter auch der Großinvestor Carl Icahn. Er hatte Motorola vor wenigen Tagen gar auf die Herausgabe von Firmenunterlagen verklagt, um seine Kritik am Motorola-Management und die Forderung nach Abtrennung der Handy-Sparte zu stützen.

Neu in Karlsruhe: Das Handy-Ticket

06/04/2008 um 21:15 | Veröffentlicht in 3rd Party Application, Aussenwelt | Hinterlasse einen Kommentar

Wenn der Nachbar im Karlsruher Nahverkehr auf seinem Handy herum tippt, dann vielleicht nicht nur, um die Fahrzeit mit einer Sms oder einer Runde Snake totschlägt. Vielleicht kauft er auch einfach gerade seinen Fahrschein. Denn ab sofort können Kunden ihre Fahrkarten für das Stadtgebiet mit ihrem Mobiltelefon erwerben. Damit gehört der KVV bundesweit zu den ersten Verkehrsverbünden, die den Fahrscheinkauf über das Handy einführen.

Mit fast allen Mobiltelefonen, die die Software Java unterstützen, können unabhängig vom Netzbetreiber oder Provider Fahrkarten gekauft werden. Eine eigene Software ermöglicht den Fahrscheinkauf mit nur wenigen Bedienschritten.

Das Ticket wird nach erfolgtem Kauf auf dem Display des Mobiltelefons ähnlich wie ein Fahrschein auf Papier dargestellt. Für die Sichtkontrolle durch die Fahrscheinprüfer enthält er ein animiertes Logo des KVV, eine laufende Fahrscheinnummer sowie den Zeitpunkt des Erwerbs. Ein wechselndes Kontrollwort ist als zusätzliche Sicherheit ebenfalls auf dem elektronischen Fahrschein zu sehen.

Zur Einführung des Handy-Tickets sind der erste und dann jeder fünfte mit dem Mobiltelefon erworbene Fahrschein kostenlos. Angeboten werden zunächst Einzelfahrkarten für Erwachsene oder Kinder (zwei Waben Stadtgebiet Karlsruhe) zum Preis von zwei beziehungsweise einem Euro sowie die 24-Stunden-Karte Citysolo (drei Waben) für eine Person zum Preis von 4,50 Euro, für eine Person mit Kindern zum Preis von 5,50 Euro und Cityplus für bis zu fünf Personen zum Preis von 6,80 Euro.

Die Bezahlung der gekauften Fahrscheine erfolgt einmal monatlich über das bei der Registrierung angegebene Bankkonto oder die Kreditkarte. Die Bezahlung über den Mobilfunkbetreiber oder Provider ist nicht möglich. Dadurch ist der neue innovative Service auch für Handys nutzbar, die mit wiederaufladbaren Prepaid-Karten betrieben werden.

Auf Wunsch erhält der Kunde per E-Mail eine monatliche Rechnung. Die Auflistung der einzelnen, gekauften Tickets ist über das Einloggen ins Kundenkonto möglich.
Das Verfahren entspricht den Anforderungen des Datenschutzes: Die Internetverbindung zur erstmaligen Registrierung und Übermittlung der Bankverbindung wird verschlüsselt aufgebaut. Der Kauf des Fahrscheins erfolgt über die Identifizierung der – eindeutigen – Mobilfunknummer, die bei der Registrierung elektronisch hinterlegt wurde. Kundendaten oder Angaben über Art und Umfang der gekauften Fahrscheine werden ausschließlich für die Rechnungsstellung verwendet und sind Dritten – etwa für Werbezwecke – nicht zugänglich.

Anmeldung für’s Handyticket unter handyticket.kvv.de

Foto: KVV

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