Der Gefahr bewusst

17/03/2008 um 15:40 | Veröffentlicht in Mobiles Büro | Hinterlasse einen Kommentar

Helsinki, Finnland: March 4th, 2008 – Im Januar 2008 hat F-Secure, führender Anbieter von Sicherheit als Service für Internet- und Mobilfunkanbieter eine Umfrage unter Nutzern mobilen Internets durchgeführt und dabei erstaunliches festgestellt: Den meisten Anwendern, mehr als drei vierteln nämlich, ist bewusst, dass ihr mobiles Gerät via Bluetooth mit Malware infiziert werden kann, aber die wenigsten haben sich bisher um entsprechende Sicherheitsvorkehrungen gekümmert.

An der Umfrage nahmen 1169 Internetnutzer zwischen 20 und 40 Jahren teil, sie stammten etwa zu gleichen Teilen aus den USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich und Deutschland. Sie bewerteten ihr Verhalten zur Sicherheit mittels einer Skala.

Durchschnittlich nutzen 28 Prozent der Studienteilnehmer ihr Mobiltelefon, um ins Internet zu gelangen. 86 Prozent gaben zu, keinerlei Security Software zu verwenden. Großbritannien stach gleich zweifach heraus: Einerseits befinden sich hier die meisten Nutzer des mobilen Netzes (46%), andererseits auch die geringsten Sicherheitsvorkehrungen. Und das, obwohl sich die meisten Nutzer der Risiken bewusst sind: Nur 21% hielten Bluetooth-Verbindungen für sicher, 15% dachten dies von WiFi-Verbindungen. Mehr als 50% hingegen fühlten sich für die Ausstattung mit entsprechendem Schutz für zuständig, etwa ein Drittel vermuteten diese Zuständigkeit bei Ihrem Dienstanbieter.

Hier erwiesen sich die Deutschen als besonders selbständig: Nur 11% machten den Provider für die Sicherheit verantwortlich, in Frankreich hingegen waren das 32%.

„Im Moment ist die Gefahr von Malware-Angriffen auf mobile Geräte noch relativ gering – allerdings ist es nur eine Frage der Zeit, bis Internetkriminelle das Potenzial der zunehmenden Smartphone-Nutzung erkennen“, warnt Mikko Hyppönen, Chief Research Officer bei F-Secure. „Bis jetzt wurden etwa 400 Viren entdeckt, die speziell auf Handys und mobile Endgeräte ausgerichtet waren. Wenn Smartphones jedoch die Stelle des PCs als vorherrschende Internetplattform einnehmen, wird diese Zahl ansteigen.“

Die meisten der mobilen Angriffe kommen aus Südostasien, Russland und Südamerika. Während die Anzahl von Viren für Mobiltelefone gering bleibt, wächst die der Spyware. Diese Spionageprogramme bieten ihrem Urheber Zugriff auf die Funktionen des infizierten Telefons und lassen ihn das Anrufprotokoll einsehen, Nachrichten lesen und sogar von Ferne das Mikrophon einschalten, um zu lauschen.

Ständig aktuelle Informationen über die neuesten Viren stehen im Weblog des „F-Secure Antivirus Research Teams“ unter der Internetadresse http://www.f-secure.com/weblog

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Mobil und digital

17/03/2008 um 10:47 | Veröffentlicht in TV | Hinterlasse einen Kommentar

Die neueste Entwicklung aus dem Hause LG Mobile macht Fernsehen mobil

Ob man auf einem Zwei-Zoll-Bildschirm einen Fußball erkennt? Pünktlich zur EM möchte die koreanische Firma LG Electronics ein Handy auf den Markt bringen, das ganz normales Digitalfernsehen empfangen kann. Dazu gibt es Jukebox, Videoplayer, Internetterminal und Digicam.

Unterschied zu den bisherigen TV-Handys: Bislang sind die Mobiltelefone in Deutschland nur mit wenig verbreiteten Fernseh-Standards ausgerüstet. LGs Gerät empfängt dagegen das so genannte „Überallfernsehen“ DVB-T, das seit 2005 fast überall in Deutschland den analogen Empfang über Antenne abgelöst hat. Eine Übersicht über das DVB-T-Verbreitungsgebiet gibt es unter http://www.ueberallfernsehen.de.

Auf dem Handy ferngesehen wird im Querformat. Dabei sorgt die LG Bildverbesserungstechnologie Mobile XD Engine für satte Farben und kontrastreiche Bilder.

LG Electronics, Inc. gehört zu den weltweit führenden Unternehmen für Elektronik-, Informations- und Kommunikationsprodukte. Der Weltkonzern ist weltweit der größte Hersteller von CDMA-Mobiltelefonen, Klimageräten, optischen Laufwerken und DVD-Playern. Der Gesamtumsatz des Unternehmens betrug im Geschäftsjahr 2006 rund 38,5 Milliarden US-Dollar.

Bereits seit 1976 engagiert sich LG auf dem deutschen Markt. Heute beschäftigt die LG Electronics Deutschland GmbH über 260 Mitarbeiter in den Bereichen Unterhaltungselektronik, Mobiltelefone, Informationstechnologie und Hausgeräte. Seit 2005 ist LG Electronics Deutschland Offizieller Premium-Partner der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und des Deutschen Fußball-Bundes.

Weitere Informationen unter http://www.lge.de

Anschluss über den Wolken

10/03/2008 um 17:26 | Veröffentlicht in Aussenwelt, BlackBerry Links, Internet | Hinterlasse einen Kommentar

Rein technisch wäre es möglich, so die neue Luftfahrzeug- Elektronik- Betriebs- Verordnung (LuftEBV), die am Donnerstag im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden wurde, ab sofort im Flugzeug Handytelefonate zuzulassen. Zu den technischen Voraussetzungen dafür gehört allerdings eine Umschaltstation im Flugzeug, über die sämtliche Sprach- und Datenverbindungen der Passagiere abgewickelt werden. Mittels eines emulierten Mobilfunknetzes wird dabei verhindert, dass eingeschaltete Handys versuchen, sich mit terrestrischen Netzen zu verbinden und dabei die empfindliche Avionik der Flugzeuge stören.

Bei der Lufthansa möchte man das Mobiltelefonieren in der Luft trotzdem verhindern. Bordumfragen hätten ergeben, dass sich die Mehrzahl der Passagiere durch Handygespräche an Bord gestört fühle. Etwas anderes allerdings solle bald wieder möglich sein: Das Surfen nämlich. Wie beim früheren FlyNet-Dienst soll den Passagieren ein satellitengestütztes Breitband-Internet zur Verfügung stehen. Derzeit ist man auf der Suche nach einem geeigneten Partner. Da die Technik des stillgelegen Dienstes aus den entsprechenden 69 Boeings nie ausgebaut wurde, könne man diese quasi ad hoc wieder in Betrieb nehmen.

Blackberry erobert den Osten

06/03/2008 um 20:04 | Veröffentlicht in BlackBerry Links, Markt, RIM | Hinterlasse einen Kommentar

15.600 russische Mobiltelefonierer kommen nun in den Genuss, ein Blackberry-Gerät besitzen zu dürfen – und zwar legal. In den letzten zwei Jahren sperrte sich der russische Geheimdienst FSB dagegen, die Geräte zuzulassen, da Research in Motion sich weigerte, die Schlüssel zur Email-Dechiffrierung zu verraten. Und FSB möchte schon wissen, was der russische Bürger so in sein Telefon tippt. Laut Gesetz darf der Geheimdienst Telefongespräche und Schriftverkehr zwischen allen Mobilfunkabonnenten in Russland ohne richterliche Genehmigung abhören.

Nun hat man einen Kompromiss gefunden: Der FSB erhält die Koordinaten aller Server-Standorte. „Im Bedarfsfall“ bekommen die Geheimdienstler Zugang zu den Daten, jedoch keinen Universalschlüssel zum Abfangen des Datenverkehrs. Und so dürfen die beiden russischen Telefongesellschaften MTS und Vimpelcom nun je 7800 Blackberrys verkaufen.

Nicht, dass es bisher gar keine Blackberrys in Russland gegeben hätte. Viele Geschäftsleute behalfen sich mit im Ausland erworbenen Geräten mit ausländischen Telefonnummern. Die benachbarte Ukraine zum Beispiel bietet russischen Blackberry-Willigen ein mobiles Asyl.

Mobile Diplomatie

03/03/2008 um 13:30 | Veröffentlicht in 3rd Party Application, Smartphone, Windows Mobile | Hinterlasse einen Kommentar

Die Firma Connectivetools stellt eine kleine Applikationen für Windows Mobile 5 und 6 bereit, mit der man sich aus einem langatmigen Telefonat, von störenden Anrufern oder aus einem ungeliebten Gespräch diskret loseisen kann. Der „Call Jockey“ simuliert einfach einen Anruf. Jüngst wurde eine aktualisierte Version herausgegeben.

Mit einem einfachen Knopfdruck lässt sich auf dem Smartphone ein Anruf kreieren, dabei kann der Fake-Anrufer aus dem Adressbuch ausgewählt werden und wird dann auf dem Bildschirm angezeigt. Die Anrufe können sowohl spontan produziert als auch 24 Stunden im Voraus geplant werden.

Die 14-Tage-Test-Version steht zum Download unter http://www.connectivetools.com/calljockey.html. Die reguläre Version kostet 7.25 Dollar.

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