Mobiltelefon und Wintersport – so geht’s!

22/12/2007 um 17:21 | Veröffentlicht in Aussenwelt | Hinterlasse einen Kommentar

Es war ein mal ein späterer Mobile-Kommunikation-Blogger, der einst das zweifelhafte Vergnügen hatte, den Sessellift-Sitz mit einem unbekannten Skifahrer zu teilen, der die siebeneinhalb Minuten bis zur Bergstation zur Kontrolle der heimischen Firma per Handy nutzte. Erstaunlich, wie viele unternehmensinterne Entscheidungen innerhalb einer kurzen Schaukelfahrt über idyllische Fichtenwipfel fallen können: Da wurden Projekte gekippt, gar Entlassungen angeordnet und eine Personalannonce neu formuliert. Allerdings wurden auch die Ressourcen des Mobiltelefons stark strapaziert, denn merke: Der Winter tut dem Handy nicht gut. In klirrender Kälte vermindern sich Akkuleistung und Sprachqualität und neben deuchtem Schnee gefärdet auch Kondenswasser den kleinen elektronischen Begleiter.

Ein paar Tipps zur Handy-Überwinterung:

– Nahe am Körper getragen kühlt das Handy nicht aus. Zur Not reicht es, den Akku in der Hemdtasche aufzubewaren und bei Bedarf einzusetzen.

– Unter einer dicken Schicht Daunen getragen, empfiehlt es sich, laute Klingetöne und Vibrationsalarm einzuschalten, will man keinen Anruf verpassen.

– Mit einem Headset lässt es telefonieren, ohne das Handy aus der wärmenden Tasche zu nehmen.

– Ein paar Einstellungen Erleichtern den Umgang mit dem Telefon, so dass auch dicke Fausthandschuhe nicht vom Telefonieren abhalten. Ist die automatische Rufannahme eingeschaltet, werden eingehende Anrufe direkt zum Kopfhörer weitergeleitet. Alternativ empfielt sich Fäustlingsträgern die „Rufannahme mit jeder Taste“. Umgekehrt erlauben es manche Handys, im Adressbuch gespeicherte Rufnummern per Stimme anzuwählen, bei Bluetooth-Headsets funktionert das auch, ohne das Handy aus der Tasche zu nehmen.

– Auch das Aufladen funktioniert bei Zimmertemperatur besser als bei Kälte, der Akkuspreichert mehr Strom, wenn Sie ihn zuerst aufwärmen.

– Kehren Sie beispielsweise in die warme Skihütte ein, so geben Sie Ihrem Handy etwa ein halbe Stunde Zeit, sich langsam, vielleicht in einem schwach beheizten Raum, aufzuwärmen, bevor Sie telefonieren. So vermeiden Sie die Bildung von Kondenswasser im Gerät und schonen die Elektronik. Legen Sie es nicht auf die Heizung!

Im Übrigen ist es allerdings nicht nur für das Mobiltelefon als auch für die eigene Gemütsruhe und die der Mit-Wintersportler durchaus empfehlenswert, auch mal abzuschalten, die Rufannahme der Mailbox zu überlassen und die Gedanken an den Arbeitsplatz auf nach dem Après-Ski zu vertagen. Das schont Akku und Nerven – im Fall von oben genanntem unfreiwilligen Sesselliftzeuge der destruktiven Fern-Firmenpolitik war der Skispaß durch Mitleid mit deren unbekannten Zielpersonen eine ganze Weile getrübt – und lenkt die Konzentration nicht vom Pisten-Geschehen ab.

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