Einfach mal machen lassen – Angebot an deutschsprachigen SaaS-Lösungen steigt kontinuierlich an

21/11/2007 um 17:30 | Veröffentlicht in Mobiles Büro | Hinterlasse einen Kommentar

Laut einer aktuellen Lünendonk-Studie setzen führende deutsche Software-Unternehmen in Zukunft verstärkt auf das Software-as-a-Service Modell. Doch schon jetzt gibt es im deutschsprachigen Markt eine ganze Reihe von SaaS-Lösungen, die Bandbreite reicht dabei von Standard-Applikationen (CRM, ERP, Projektmanagement) über Speziallösungen (Finanz-, Rechnungswesen, Personalverwaltung, Warenwirtschaft) bis hin zu Branchenlösungen für die Bauwirtschaft, Finanzinstitute oder den Einzelhandel. Der Anwendungskatalog ist im Internet verfügbar unter http://www.saas-forum.net/html/anwendungen.html.

„Bereits seit fast zwei Jahren stellen wir einen kontinuierlichen Anstieg der Anzahl von Software-Lösungen fest, die im Software-as-a-Service Modell angeboten werden. Das Angebot scheint also auch auf Anbieterseite immer mehr Befürworter zu gewinnen“, erklärt Werner Grohmann, Geschäftsführer der Unternehmensberatung H.K.P. CONSULTING GMBH, die das SaaS-Forum betreibt.

Bei Software-as-a-Service werden Software-Anwendungen nicht mehr als Lizenz erworben und im eigenen Unternehmen betrieben, sondern als Online-Dienstleistung über das Internet genutzt und nutzungsabhängig bezahlt (Abonnement). Unabhängige Marktbeobachter prophezeien dem SaaS-Modell ein deutliches Umsatzwachstum in den nächsten Jahren und sehen gute Chancen, dass sich das Modell als ernst zu nehmende Alternative zum traditionellen Lizenzmodell etabliert. Und so ist es nicht verwunderlich, dass sich mittlerweile alle führenden Software-Anbieter wie SAP, Microsoft oder Oracle intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen und eigene Lösungen anbieten. Darüber hinaus sehen führende Internet-Firmen wie zum Beispiel die Firma Google gute Chancen, über das SaaS-Modell in den Software-Markt einzusteigen.
Grund genug für jeden Anbieter von Software-Lösungen oder Software-Tools, sich über den eigenen Einstieg Gedanken zu machen.

In einer aktuellen Lünendonk-Studie aus dem November 2007 gaben 49 Prozent der befragten Unternehmen an, eine SaaS-Einführung ihrer Lösungen zu planen, verneint wurde diese Frage von 26 Prozent. Ein weiteres Viertel äußerte sich zu dieser Frage nicht, was laut Lünendonk als noch ausstehende Entscheidung interpretiert werden kann.

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